Als Lewandowski-Backup Bericht: Wagner schon im Winter zum FC Bayern

Rein zufällig? Sandro Wagner (Mitte) sieht sich am Mittwochabend das Heimspiel der Bayern-Basketballer gegen Galatasaray Istanbul an. Foto: imago/Eibner

Sandro Wagner selbst hält sich mit Äußerungen zum Transfergerücht dezent zurück, doch seit zweieinhalb Jahren pendelt der Nationalspieler der TSV 1899 Hoffenheim zwischen Heidelberg und München. Im Winter soll er zum FC Bayern stoßen...

München - Was ist dran an diesem Mann? Und was ist dran an diesem Gerücht? Fakt ist, dass Sandro Wagner aus seiner Verbindung zum FC Bayern keinen Hehl macht, auch wenn er sich zu den immer wiederkehrenden Spekulationen, er als Ex-Bayern-Spieler (1995 bis 2008, vier Bundesligaspiele, kein Tor) sei beim deutschen Rekordmeister als Neuzugang im Gespräch, nicht äußert.

Ist er nicht der geborene Backup für Robert Lewandowski? Ist er nicht auch bei Bundestrainer Joachim Löw in dieser Rolle und nimmt sie hervorragend an? Wie die Bild am Mittwochabend meldet, hat der 29-jährige Angreifer bereits vor einem Monat seinen aktuellen Arbeitgeber TSG 1899 Hoffenheim um seine Freigabe gebeten. Und das zum Jahresende...

Bayern-Solist Lewandowski wünscht sich einen Backup-Stürmer, das ist kein Geheimnis. Je früher, umso besser. Und die Verantwortlichen wollen da was tun. Ausgerechnet jetzt lässt sich Wagner beim Heimspiel der Bayern-Basketballer blicken, verfolgt die Eurocup-Partie gegen Galatasaray Istanbul live.

Mindestens zehn Millionen Euro Ablöse?

Für Wagner spricht: Er ist robust, ein Wühler im Strafraum und ein echter Individualist. In 15 Spielen für Hoffenheim traf er in dieser Saison immerhin sechs Mal. Und seit zweieinhalb Jahren Wagner pendelt er zwischen Heidelberg und München. Denn seine Frau Denise lebt mit den zwei Kindern Luca-Marie (6) und Hugo (4) im Haus im Münchner Vorort Unterhaching.

Laut Bild-Informationen erwarten die Wagners im Februar zum dritten Mal Nachwuchs - auch das spricht dafür, dass sich Wagner in München niederlassen will.

Man darf gespannt sein, was die Hoffenheimer an Ablöse aufrufen, wenn die Bayern-Bosse in der Causa Wagner vorstellig werden: Dessen Vertrag läuft noch bis 2020, die TSG soll mindestens zehn Millionen Euro Ablöse verlangen.

 

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