Alpine Kombination Slowenin Stuhec gewinnt Disziplin-Kugel - Tagessieg an Shiffrin

Siegerehrung: Federica Brignone aus Italien (Platz 2), Siegerin Mikaela Shiffrin aus den USA und die Drittplatzierte Ilka Stuhec aus Slowenien auf dem Treppchen. Foto: dpa

Ilka Stuhec hat erstmals in ihrer Karriere eine Kristallkugel im Weltcup gewonnen - die zweite folgt womöglich schon am kommenden Wochenende. Den Tagessieg in der Alpinen Kombination schnappte sich Mikaela Shiffrin. Für die Gesamtweltcupführende war es eine Premiere.

 

Crans Montana - Abfahrts-Weltmeisterin Ilka Stuhec hat zum ersten Mal in ihrer Karriere eine Kristallkugel im Weltcup gewonnen. Bei der letzten Alpinen Kombination des WM-Winters wurde die Skirennfahrerin aus Slowenien in Crans Montana Dritte und gewann die Disziplinwertung mit 20 Punkten Vorsprung auf Federica Brignone aus Italien. "Ich habe gewusst, ich muss noch einen guten Slalom fahren. Das habe ich mehr oder weniger auch gemacht", berichtete Stuhec. Sie folgte auf ihre Landsfrau Tina Maze, die die Karriere beendet hat.

Stuhec hat zudem die Kugel in der Abfahrt bei noch zwei ausstehenden Rennen und 137 Punkten Vorsprung auf Sofia Goggia aus Italien so gut wie sicher. Im Gesamtweltcup allerdings hat sie sechs Rennen vor dem Saisonende 298 Zähler Rückstand auf Mikaela Shiffrin und nur noch theoretische Chancen. Die dreifache Slalom-Weltmeisterin aus den USA holte am Sonntag den Tagessieg und gewann mit 0,70 Sekunden Vorsprung auf Brignone erstmals eine Kombination im Weltcup.

Für Shiffrin war es im 101. Weltcup-Rennen ihrer Karriere der 29. Sieg. "Es ist unglaublich. Jeder Sieg ist natürlich schön", sagte die 21 Jahre alte Sportlerin dem ORF und meinte mit Blick auf ihre Führung in der Gesamtwertung: "Ich muss Punkte im Gesamtweltcup machen, denn Ilka ist so stark. Ich wollte hier schon einiges gutmachen, damit ich daheim dann alles klar machen kann."

Beste Deutsche war Marlene Schmotz auf Rang 14. Ein besseres Resultat war der 22 Jahre alten Sportlerin vom SC Leitzachtal im Weltcup noch nie gelungen. Nach dem Super-G war sie noch 23. gewesen, verbesserte sich im Slalom aber mit einer engagierten Fahrt noch um neun Plätze.

Patrizia Dorsch kam auf Platz 22. Lena Dürr zeigte nach einem guten 17. Rang im Super-G auch im Slalom zunächst eine gute Fahrt, schied nach der zweiten Zwischenzeit aber aus.

 

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