Allein in 2017 Straftäter mögen Bahnhöfe - Polizei schnappt 14 Mal zu

Bundespolizisten bei der Arbeit am Hauptbahnhof. Foto: Bundespolizei

Allein seit Beginn des Jahres schnappte die Polizei in Münchner Bahnhöfen 14 Personen, die zur Fahndung ausgeschrieben waren - in nur 17 Tagen.

 

München - Dass sich an Münchens Bahnhöfen ab und an gern dunkle Gestalten tummeln, ist kein Geheimnis. Dass die Bundespolizei gleich zu Jahresbeginn 14 Personen, unter ihnen verurteilte Straftäter erwischt, ist durchaus bemerkenswert. Sie waren aus unterschiedlichsten Gründen zur Fahndung ausgeschrieben, auch international. Elf der Gesuchten erwischte die Polizei im Hauptbahnhof, zwei im Ostbahnhof und einen in Laim.

Einige der Gefassten waren von Gerichten verurteilt worden, hatten aber ihre Strafen nicht beglichen. Greift die Polizei diese auf, wird die Strafe vollstreckt: Wer dann beispielsweise eine Geldstrafe nicht begleichen kann, dem droht Knast. Ersatzfreiheitsstrafe heißt das dann. So muss sich jetzt ein 39-Jähriger auf 60 Tage Haft einstellen - weil er eine Geldstrafe von 900 Euro wegen Diebstahls nicht bezahlen konnte.

Insgesamt zehn solcher Straftäter konnte die Polizei 2017 bei Datenabgleichen in München feststellen. Die Verurteilten hatten Geldstrafen in einer Gesamthöhe von 7.419,47 Euro nicht bezahlt. Bei den Taten handelte es sich um Hausfriedensbruch, Erschleichen von Leistungen, Diebstahl, Betrug oder Verstößen beispielsweise gegen das Waffengesetz.

 

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