Alkohol-Exzesse Brutale Schlägereien auf der Wiesn

Ein Schläger auf der Wiesn wird von der Polizei abgeführt. Foto: dpa

Amerikanischer Tourist geht im Suff auf Sicherheitspersonal im Winzerer Fändl los. Jordanier schlägt mit Maßkrug zu.

 

München - Wiesn-Bier hat es in sich. Nicht umsonst warnt das US-Außenministerium die eigenen Landsleute, bei Ausflügen aufs Oktoberfest mit dem Trinken vorsichtig zu sein. Das Bier ist deutlich stärker als das, was die Amis sonst so gewohnt sind.

Diese Erfahrung musste am Sonntag auch ein 20-Jähriger aus Pennsylvania im Winzerer Fähndl machen. Nach ein paar Maß tanzte er auf einer Bierbank. Solange, bis ihn die Ordner an die frische Luft setzten. Während die beiden den Amerikaner zum Ausgang führten, schnappte der sich plötzlich ein am Boden liegendes Steakmesser und ging auf die Security los. Die Männer rangen den angetrunkenen Touristen zu Boden. Dabei erlitt der 20-Jährige eine Verletzung am gerade frisch operierten Meniskus. Gegen eine Sicherheitsleistung von 1000 Euro durfte der Amerikaner nach einem kurzen Abstecher in eine Klinik wieder ins Hotel zurück.

Mit einem Maßkrug ging ein Jordanier am Sonntag im Hofbräuzelt auf einen Australier (24) los. Erst zog er ihm den Glaskrug über den Schädel. Als zwei Ordner dazwischen gingen und die Streithansl trennten, warf der Araber den Krug und erwischte seinen Gegner am Hinterkopf. Der Australier kam mit Platzwunden ins Krankenhaus.

Nicht weniger rauflustig zeigte sich am Sonntag ein in München lebender Portugiese im Löwenbräu. Er geriet nach ein paar Maß mit einem Bauarbeiter (18) aneinander. Der 18-Jährige ging zu Boden. Der Portugiese trat seinem Gegner derart heftig, dass der sein Bewusstsein verlor und ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Weil er so schlimm über die Münchner Mädchen gelästert hatte, bekam ein Spanier (40) auf dem Heimweg von der Wiesn mit einem Münchner (26) Ärger. Beide prügelten sich vor dem Hauptbahnhof in der Arnulfstraße. Als sie zu Boden gingen, griff die Freundin (31) des Spaniers ein und trat dem Münchner (26) ins Gesicht.

 

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