ALFA AfD-Nachfolger jetzt im Münchner Stadtrat

Sie Bilden die ALFA-Fraktion im Münchner Stadtrat: André Wächter (l) und Fritz Schmude. Foto: dpa/AZ

Bernd Luckes neue Partei ALFA ist jetzt mit zwei AfD-Abgängern im Münchner Stadtrat vertreten.

 

München – Es hatte sich schon Ende Juli angekündigt, als nach Fritz Schmude auch der damalige Landesvorsitzende Andre Wächter angekündigt hatte, wegen des Rechtsrucks der AfD aus der Partei austreten zu wollen. Während Wächter inzwischen der von AfD-Gründer Bernd Lucke neu gegründeten Partei ALFA ("Allianz für Fortschritt und Aufbruch") beigetreten ist und Schmude parteilos bleibt, bilden die beiden jetzt die ALFA-Fraktion im Münchner Stadtrat.

„Den Stil und die Radikalität dieser neuen AfD möchte ich nicht mittragen“, sagt Schmude, der auch lange Kreisvorsitzender der AfD in München war. „Die Mitglieder der AfD haben sich auf dem Essener Parteitag im Juli mehrheitlich dazu entschlossen eine „deutsche FPÖ“ zu gründen. Das konnte ich nicht mehr mittragen und dies war mit der Gründung der AfD in 2013 auch nicht geplant“, ergänzt Wächter.

Die ALFA Gruppierung versteht sich weiterhin als "EU- und eurokritische Partei" und ist im Münchner Stadtrat in den Ausschüssen Wirtschaft, Soziales, Bildung, Sport und Umwelt vertreten.

 

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