Alexander Esswein Verlierer der Rückrunde

Hatte beim Club schon bessere Zeiten: Alexander Esswein. Foto: firo / augenklick

Binnen drei Spielen von der Startelf auf die Tribüne. Für Alexander Esswein ist 2013 bisher ein verflixtes Jahr.

 

Nürnberg - Der Club startet mit fünf Punkten aus vier Partien erfolgreich in die Rückrunde. Einer konnte in den letzten Begegnungen seinen Teil dazu nicht beitragen. Alexander Esswein musste wie gegen Mönchengladbach (2:1) auch das gute Spiel des FCN in Frankfurt (0:0) als Zuschauer begutachten. Vom Stammspieler zum Tribünengast - die Rückrunde läuft für den 22-Jährigen alles andere als optimal.

Zum Rückrundenauftakt gegen den HSV (1:1) noch in der Startelf kickte sich der U21-Nationalspieler durch schwache Leistungen aus der Stammelf des Club. Die Konkurrenz im Kader ist groß. Durch die drei Neuzugänge hat Coach Wiesinger zudem noch mehr Optionen. Spieler wie Mike Frantz pushten sich selbst durch die Konkurrenzsituation in das Blickfeld der Trainer. Folge: Alexander Esswein zum Zuschauen verdammt, der nun eingesetzte Mike Frantz rechtfertigt mit guten Leistungen das Vertrauen des Trainergespann. Aber Michael Wiesinger schreibt Offensivmann Esswein keineswegs ab: "Wir wissen um die Stärken von Alex. Er hat hier schon Leistungen gebracht, die Spiele entschieden haben. Da wollen wir ihn wieder hinkriegen."

Gefragt ist im Fall Esswein also nicht nur der Coach, sondern auch der Psychologe. "In meiner Art der Mannschaftsführung sind Kommunikation und Gespräche elementar. Es ist auch eine Wertschätzung der Spieler. Ich kann ihnen nicht nur positive Nachrichten vermitteln. Gerade wenn es mal Kritik gibt, muss ich als Trainer auch argumentieren - und meinen Spielern erklären, dass wir jede einzelne Person weiter auf dem Schirm haben."

 

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