Aktuelle Doku "Amy" Papa Winehouse will eigenen Amy-Film drehen

Amy Winehouse galt zu Lebzeiten als eine der herausragendsten jungen Soul-Sängerinnen Foto: Bryan Adams/Universal Music

Das Gezeigte sei schlicht "nicht wahr" - diesen Vorwurf macht Amy Winehouse' Vater den Machern der neuen Doku über die früh verstorbene Sängerin. Deshalb will Mitch Winehouse nun selbst den einzig wahren Film drehen.

 

Schon seit Monaten sorgt die frisch fertiggestellte Amy-Winehouse-Doku "Amy" für Unmut beim Vater der früh verstorbenen Sängerin ("Rehab"). Nun hat Mitch Winehouse (64) in einem Interview aber nicht nur seine Vorwürfe gegen Filmmacher Asif Kapadia (43, "Senna") bekräftigt - er hat auch noch angekündigt, selbst tätig zu werden: Er will einen eigenen Streifen über seine Tochter drehen.

"Wir machen einen alternativen Film, Reg und ich", erklärte Winehouse in der britischen Talkshow "Loose Women", wie die "Huffington Post" berichtet - Reg Traviss (38) war bis zu ihrem Tode mit Amy Winehouse verlobt. "Wir werden alle einladen, die in diesem anderen Film gesprochen haben und wir werden diese Aufnahmen nicht so bearbeiten, wie sie meine Aussagen bearbeitet haben", versprach der 64-Jährige.

"Gravierende Unwahrheiten"

"Wir werden die Wahrheit über Amys Leben erzählen, denn das ist sie nicht", wiederholte Mitch Winehouse seine Kritik an Kapadias Werk. Schon im April hieß es in einem offiziellen Statement der gesamten Winehouse-Familie, dass der Film "irreführend" sei und "gravierende Unwahrheiten" enthalte. So suggeriere die Dokumentation etwa, dass die Familie zu wenig getan habe, um den Drogen-Tod der Sängerin zu verhindern. In Wirklichkeit habe man "immense Anstrengungen betrieben, um Amy in allen Phasen zu helfen". Von den Kritikern wurde der Film bislang allerdings wohlwollend aufgenommen.

Amy Winehouse war am 23. Juli 2011 tot aufgefunden worden. Als Todesursache wurde damals eine Alkoholvergiftung mit über vier Promille im Blut diagnostiziert.

 

 

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