Aktenzeichen XY… ungelöst Würth-Entführung: Viele neue Hinweise nach TV-Show

Unbekannte entführten den Sohn des Schrauben-Königs Reinhold Würth. Sie forderten ein Lösegeld von zwei Millionen Euro. Foto: dpa

Nach der Ausstrahlung der TV-Sendung "Aktenzeichen XY… ungelöst" am Mittwochabend verzeichnen die Ermittlungsbehörden zahlreiche neue Hinweise. Auch die Hotline mit Ausschnitten des Erpresseranrufs wurde rege genutzt.

Würzburg - Im Entführungsfall Würth prüfen die Ermittler weitere Hinweise, die nach der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" eingegangen sind. Bis zum Donnerstagmorgen habe es 28 neue Hinweise gegeben, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Gießen.

Zudem sei nach der Sendung am Mittwochabend die Stimme des mutmaßlichen Täters noch einmal 4800 Mal auf einer Hotline abgehört worden. Zuvor war dort bereits 6000 Mal angerufen worden.

Der Sohn von Schrauben-Milliardär Reinhold Würth war am 17. Juni im osthessischen Schlitz entführt worden. Einen Tag später wurde er bei Würzburg unversehrt gefunden.

 

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