Agentur setzt sich zur Wehr FC Bayern: Nübel-Berater verrät pikantes Schalke-Detail

Nübel-Berater Michael Schulz (kleines Foto) setzt sich gegen die Kritiker zur Wehr und wartet mit einem pikanten Schalke-Detail auf. Foto: imago images / RHR-Foto, Bernd Müller

Das Hickhack um den Transfer von Alexander Nübel zum FC Bayern München geht weiter. Nun wehrt sich sein Berater, Michael Schulz, gegen die Kritiker und wartet mit einem pikanten Schalke-Detail auf.

 

München - Das Theater um den bereits feststehenden Wechsel von Alexander Nübel von Schalke 04 zum FC Bayern München geht in die nächste Runde.

So wehrt sich Nübels Berater, der ehemalige Bundesligaprofi Michael Schulz (58), dagegen, dass der 23-Jährige Schlussmann nur aus finanziellen Gründen zum deutschen Rekordmeister wechselt. Gegenüber der "Sportschau" erklärte Schulz, dass es im Zusammenhang mit dem Nübel-Transfer massive Drohungen gegen die Berater gegeben habe.

Nübel-Berater Schulz: "Wir waren nicht geldgeil"

"Wir waren nicht geldgeil. Das müssen wir aufs Schärfste von uns weisen. Wir sind mit siebenstelligen Beträgen hofiert worden, um ihn zu anderen Vereinen zu bringen", so der 58-Jährige. „Alex weiß das auch, das haben wir ihm ganz offen erklärt. Das Geld hat keine Rolle gespielt, weder für Alex noch für uns. Es ging um eine sportliche Entscheidung, die man sicher diskutieren kann.“ Diese sei jedoch "wohl überlegt".

Wenn man Michael Schulz Glauben schenken mag, dann müsste es das aktuelle Transfer-Hickhack um Alexander Nübel gar nicht geben. So habe Schalke 04 unter dem damaligen Sportvorstand Christian Heidel die Gelegenheit sausen lassen, frühzeitig mit dem 23-Jährigen Torhüter zu verlängern.

Hat Schalke eine frühzeitige Verlängerung vergeigt?

"Vor zwei Jahren, als Alex noch gar nicht gespielt hat, als sein Stern erst so langsam aufging, hätten wie sofort unterschrieben. Wir haben förmlich darauf gewartet, dass Schalke eine Vertragsverlängerung vorlegt. Wir haben uns sogar darum kümmert, obwohl es eigentlich falsch war, Schalke anzusprechen, weil man in einer schlechten Verhandlungsposition war, wurden aber nicht zurückgerufen", so Schulz in der "Sportschau".

Pikantes Detail: Die Schalker sollen damals fälschlichweise davon ausgegangen sein, dass der Vertrag von Alexander Nübel erst 2021 endet und nicht bereits ein Jahr vorher.

 

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