Mit einem gellenden Pfeifkonzert wurde AfD-Vize-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch am Samstagnachmittag am Marienplatz empfangen. Trotz der zahlreichen Gegendemonstranten blieb alles friedlich, die Polizei zieht am Sonntag eine positive Bilanz.

München - Am Tag nach dem Wahlkampfauftritt von Beatrix von Storch am Marienplatz zieht die Polizei ein positives Fazit. Lediglich zwei Anzeigen wurden erstattet: Eine davon wegen Beleidigung, die andere wegen Zeigen des Hitlergrußes.

Bei der Kundgebung der Vize-Fraktionsvorsitzenden versammelten sich zwischen 80 und 120 Sympathisanten der AfD. Ihnen stellten sich laut Polizei 1.000 bis 2.000 Demonstranten entgegen, die die Redner der AfD ausbuhten und mit Trillerpfeifen übertönten. Immer wieder war vor allem während der Rede von Beatrix von Storch "Nazis raus", "Niemand braucht die AfD" und "Hau ab" zu hören.

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Nach den Vorfällen in Chemnitz hatten sich viele Gegendemonstranten unter dem Motto #wirsindmehr über die sozialen Netzwerke verabredet. Etliche Münchner Bündnisse und Parteien hatten ebenfalls zur Gegendemonstration aufgerufen.