Ärzte geben Grünes Licht Nach Monaco-Crash: Wehrlein startet beschwerdefrei

Pascal Wehrlein geht ohne Bewschwerden in das Rewnnwochenende von Montreal. Ein Check der Ärzte gibt Grünes Licht.

 

Montreal - Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein (Worndorf) geht nach seinem Unfall in Monaco völlig beschwerdefrei in den Großen Preis von Kanada am Sonntag (20.00 Uhr/RTL und Sky) in Montréal.

"Ich bin sehr, sehr happy. Der Rücken hält, und ich bin wieder zu 100 Prozent fit", sagte Sauber-Fahrer Wehrlein am Donnerstag: "Ich bin einfach froh, wie alles mit meinem Rücken gelaufen ist."

Der 22-Jährige ließ sich in der Vorwoche gründlich von den Ärzten checken, "um sicher zu gehen, dass nichts von der alten Verletzung aufgebrochen oder etwas Neues hinzugekommen ist". Nach der Kontrolle bekam Wehrlein grünes Licht für das erste Saisonrennen in Nordamerika.

Wehrlein unsicher

Wehrleins Sauber lag beim letzten Grand Prix in Monaco in der 60. von 78 Runden auf der linken Seite, ein Reifenstapel klemmte den Kopf des Piloten ein. Anschließend fürchtete er eine Verletzung, da die angeschlagene Wirbelsäule schmerzte. "Ja, ich spüre was", hatte Wehrlein gesagt.

Der sechste Saisonlauf in Monaco war erst der vierte Saisoneinsatz für Wehrlein, der bei einem ähnlichen Crash im Januar drei Wirbelbrüche erlitten hatte. Wegen Trainingsrückstands sagte er seine Teilnahme an den ersten beiden Saisonrennen in Australien und China ab.

Was nun in Kanada für ihn möglich ist, weiß Wehrlein aktuell selbst nicht. "Ich würde gerne sagen, dass ich mir viel von diesem Wochenende erwarte, aber nach Monaco weiß ich nicht, wo wir stehen", sagte der Youngster: "Wir hatten von Monaco deutlich mehr erwartet."

Die Updates für das Auto brachten dem Rennstall im Fürstentum nicht die erhofften Verbesserungen. "Irgendwie hat Monaco bei uns gar nicht funktioniert", sagte Wehrlein. In Montréal steht nun ein schwieriges Wochenende bevor, da es auf dem Hochgeschwindigkeitskurs vor allem auch um eine starke Motorenleistung geht. "Wir werden da einen Nachteil haben", sagte Wehrlein.ENDE

 
 

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