Adduktorenverletzung Götze-Schock! - Hinrunden-Aus für Bayern-Star

Mario Götze zog sich im EM-Qualispiel gegen Irland eine Adduktorenverletzung zu. Foto: Ges/augenklick

Bittere Nachricht für Mario Götze: Nach seiner Verletzung im Länderspiel gegen Irland muss der Bayern-Star für den Rest der Hinrunde pausieren. Das berichtet der FC Bayern auf seiner Homepage.

 

München -  Es war zweifelsohne ein Moment des Schreckens. Für Bundestrainer Joachim Löw, die Verantwortlichen des FC Bayern und allen voran für Mario Götze selbst. Es lief die 35. Minute, als sich der Nationalspieler im Spiel in Dublin gegen Irland mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden wand. Götze musste raus, sein Team verlor 0:1 und sein Mitwirken am entscheidenden EM-Qualifikationsspiel am Sonntag gegen Georgien galt bereits als ausgeschlossen.

Alles schon schlimm genug. Doch aus der ohnehin bereits negativen Momentaufnahme ist nun eine mit erheblichen Spätfolgen geworden. Von einem Verletzungsschock berichtete der FC Bayern schließlich am Freitagnachmittag. Grund dafür war die niederschmetternde Diagnose von Götzes Verletzung, die die Münchner ereilt hatte: Muskelsehnenausriss im Adduktorenbereich und zehn bis zwölf Wochen Zwangspause. Er fehlt damit nicht nur der DFB-Auswahl in den letzten drei Länderspielen des Jahres, sondern wird auch dem FC Bayern bis zur Winterpause nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die Leidensfähigkeit des WM-Final-Siegtorschützen von 2014 wird einmal mehr auf eine harte Probe gestellt. „Das ist sehr bitter für Mario und für uns“, sagte Löw: „Ich bin sicher, dass er dann wieder an seine gute Form anknüpfen wird.“

Nachdem er in den entscheidenden Spielen der vergangenen Saison häufig nicht von Bayern-Trainer Pep Guardiola berücksichtigt worden war, hatte er sich gerade in die Startelf gekämpft und beim 5:1 im Topspiel gegen Dortmund seine beste Partie seit langem abgeliefert – inklusive Treffer und Vorlage. „Ich würde sehr gerne ein Gesicht des FC Bayern werden“, hatte Götze noch am Donnerstag in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ gesagt. Aus diesem Vorhaben wird nun vorläufig nichts.

 

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