Absturz in Hildesheim Pullacher (43) verbrennt in seinem Flugzeug

Löscharbeiten nach dem Absturz in Hildesheim. Foto: dapd

Er wollte von einer Geschäftsreise heim nach Bayern fliegen, steuerte die Maschine selbst. Doch kurz nach dem Start stürzte die PIper in Hildesheim ab.

 

Hildesheim, München - Beim Absturz eines Propellerflugzeuges in Hildesheim ist der Pilot ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, handelt es sich bei dem Mann mit höchster Wahrscheinlichkeit um einen Geschäftsmann aus Pullach bei München. Der 43-Jährige habe beruflich in Niedersachsen zu tun gehabt und Dienstagabend nach Bayern zurückfliegen wollen.

Die zweimotorige Maschine war kurz vor 20 Uhr vom Hildesheimer Flughafen gestartet, hatte nach Angaben von Zeugen aber kaum an Höhe gewonnen. Der Pilot setzte zu einer Linkskurve an und wollte mit der Maschine offensichtlich wieder auf dem Flugplatz landen, was jedoch misslang.

Das Flugzeug stürzte in der Nähe des Hildesheimer Hafens ab und zerschellte auf dem Gelände eines Kompostwerkes.

Der Pilot starb noch an der Unfallstelle. Weitere Insassen waren nicht an Bord. Die Polizei geht davon aus, dass der Absturz technische Ursachen hatte. Es gebe keinen Hinweis auf andere mögliche Gründe, sagte ein Sprecher. Der Wert der zerstörten Maschine vom Typ Piper PA 60 beträgt bis zu 100.000 Euro. Die Ermittlungen der Polizei der Bundesstelle für Fluguntersuchung sind noch nicht abgeschlossen.

 

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