Abschied bei OGC Nizza Favre macht den Weg frei - für den FC Bayern?

Lucien Favre führte OGC Nizza in der vergangenen Saison fast bis ganz an die Spitze der Ligue 1, belegt Platz drei hinter AS Monaco und Paris St.-Germain. Foto: EPA/Jean-Christophe Bott/dpa

Der FC Bayern auf Trainersuche: Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hält große Stücke auf Lucien Favre. Nach französischen Medienberichten hat der frühere Bundesliga-Coach seinen Abschied bei OGC Nizza in die Wege geleitet.

München - Neben dem FC Bayern ist auch Borussia Dortmund an seiner Verpflichtung interessiert. Und wie France Football meldet, ist der Weg zurück in die Bundesliga frei. Der Schweizer habe seinen Abschied am Saisonende vorbereitet und könne den eigentlich noch bis 2019 laufenden Vertrag für  drei Millionen Euro Ablöse auflösen.

In der vergangenen Saison hatte Favres Arbeitgeber OCG Nizza den Sprung zum BVB verhindert, jetzt rechnen die Klubverantwortlichen in Nizza damit, dass der Schweizer die Biege macht. Von einer "freundschaftlichen Trennung" ist die Rede. Lesen Sie hier: Pochettino und Co.: Für wen zahlen die Bayern Ablöse?

FC-Bayern-Boss Rummenigge gilt als Favre-Fan

Nach dem Veto im vergangenen Jahr war der 60-Jährige in der Ligue 1 geblieben, ließ sich aber mit weiser Voraussicht die Ausstiegsklausel in seinen Vertrag einbauen - und die kann er jetzt ziehen. Womöglich tut er dies für den Karrieresprung zum FC Bayern, denn der deutsche Rekordmeister sucht nach dem Fehlschlag in Sachen Tuchel-Verpflichtung händeringend einen Nachfolger für Interimslösung Jupp Heynckes.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge ist von den Qualitäten des früheren Bundesliga-Trainers - er betreute Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach - überzeugt. Vor der Verpflichtung von Pep Guardiola war der Schweizer in München schon einmal als heißer Kandidat gehandelt worden. Klappt's jetzt im zweiten Anlauf?

 

6 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihr Pseudonym sowie weitere Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading