Ab Sommer beim FC Bayern Leon Goretzka: Das sagt er über seinen Wechsel

Leon Goretzka: "Mit meiner Entscheidung müsst ihr nicht einverstanden sein, aber macht es uns als Mannschaft nicht schwer. Denn wir haben Ziele, die wir erreichen wollen." Foto: firo/Augenklick

Leon Goretzka hat sich wenige Stunden nach der offiziellen Bestätigung seines Wechsels vom FC Schalke 04 zum FC Bayern via Facebook zu Wort gemeldet. Der Nationalspieler ist sich der Tragweite seiner Entscheidung bewusst.

München/Gelsenkirchen - Er weiß, was er den Schalke-Fans damit antut. "Ich weiß, dass ich damit Euch alle enttäusche und ihr wenig Verständnis dafür aufbringen werdet. Jede Erklärung, die ich jetzt abgeben würde, würde auf wenig Anklang bei Euch stoßen", schreibt der 22-jährige Nationalspieler auf seiner Facebook-Seite über seinen Transfer zum FC Bayern.

Er wolle auch nicht über Abschied sprechen, weil er ja noch eine Weile für den Klub spiele: "Ich will Schalke 04 wieder in die Champions League zurückführen und möchte am 19. Mai in Berlin den DFB Pokal gewinnen."

Über seinen neuen Arbeitgeber sagt Goretzka nichts. Ja, er nennt nicht einmal den Namen FC Bayern. Er will offensichtlich nicht noch zusätzliches Öl ins Feuer gießen - schließlich äußern sich in den sozialen Medien viele enttäuschte und wütende S04-Anhänger zu dem Deal. 

Heidel überging Goretzka mit seiner Mitteilung

Kurios und dubios: Goretzka wusste offensichtlich nicht, dass Schalke-Manager Heidel den bevorstehenden Wechsel am Freitag verkünden wollte. Heidel sagte auf der Pressekonferenz: "Ich habe auch heute Morgen versucht, Leon vor der Pressekonferenz anzurufen, habe ihn aber nicht erreicht. Dann habe ich Jörg Neubauer (Goretzkas Berater, d. Red.) angerufen, nachdem ich mit Rummenigge (Vorstandsboss des FC Bayern, d. Red.) gesprochen hatte, dass er es Leon weitergeben soll. Leon wusste jetzt gar nicht, dass wir es heute sagen, weil wir ihn nicht erreicht haben."

So wurde auch Goretzkas Wunsch, die Kollegen selbst informieren zu können, von den Verantwortlichen seines Noch-Arbeitgebers gnadenlos irgnoriert. Und auch der FC Bayern brauchte nach Heidels Offenbarungen eine Weile, um das Ganze offiziell zu machen.

 

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