7 Fragen So funktioniert die "Rote Post"

Yvonne von der „Roten Post“: Mit solchen Rädern sind die meisten der 430 Zusteller unterwegs. Foto: bayernpress.com

NÜRNBERG Zum dritten Unternehmensgeburtstag hat die Nordbayernpost (430 Mitarbeiter) eine neue Briefmarkenserie vorgestellt. Die gezackten Kunstwerke zeigen Motive aus der Wirtschaft und der Wissenschaft in der Metropolregion. „Damit kann man den Stolz auf die Region in ganz Deutschland zeigen“, so Geschäftsführer Harald Koch.

 

Die AZ beantwortet die sieben wichtigsten Fragen zur privaten, roten Nordbayernpost.


Können auch Privatkunden die „Rote Post“ nutzen? Ja. Gerade mit den neuen Marken sollen Privatkunden angesprochen werden. Firmenkunden haben den Vorteil, dass die Post bei ihnen abgeholt wird.

]Was kostet die Nordbayernpost?
„Unsere Preise liegen immer unter denen der gelben Post“, sagt Verkaufsleiter Jürgen Ochsenreither. Auf die Postkarte kommt die 42-Cent-Marke mit dem Medizinstadt-Erlangen-Motiv (Post: 45 Cent), auf den Standardbrief muss die 50-Cent-Marke mit dem Messe-Motiv geklebt werden (Post: 55 Cent), auf den Kompaktbrief die Flughafen-Marke (85 Cent/ Post: 90 Cent), auf den Großbrief die Hafen-Marke (1,35 Euro/ Post: 1,45 Euro) und auf den Maxibrief 1,95-Euro-Marke mit dem Motiv des Fraunhofer Instituts in Fürth (Post: 2,20 Euro).

Wo gibt’s die Briefmarken? Unter anderem bei den Tourist-Informationen in der Königstraße 93 und am Hauptmarkt 18, bei den Altstadtfreunden Nürnberg (Weißgerbergasse 10), der Verkaufsstelle am Flughafen (Abflughalle<TH>1) sowie in vielen Schreibwaren- und Lotto-Geschäften in der Region. Alle Verkaufsstellen finden Sie unter www.nordbayernpost.de.

Wo wird der Brief eingeworfen? Nur in die roten Nordbayernpost-Briefkästen. Die Standorte finden Sie im Internet unter www.nordbayernpost.de. „Wenn ein Brief versehentlich in einen gelben Kasten eingeworfen wird, dauert es einige Wochen, bis er ankommt“, erläutert Ochsenreither. „Aber es geht kein Brief verloren!“

In welchem Bereich stellt die Nordbayernpost zu?
In den Postleitzahl-Gebieten, die mit 90 und 91 beginnen. Die Zustellung im restlichen Deutschland übernehmen Partnerfirmen. Bisher wurden von dem Unternehmen schon über 100 Millionen Briefe zugestellt.

Wie lange dauert die Zustellung?
„Weit über 90 Prozent unserer Briefe werden am Tag nach dem Einwurf zugestellt“, sagt Ochsenreither. In Gebieten, wo es keine eigenen Zusteller gibt, übernehmen das die Zeitungsboten.

Lohnt sich das Sammeln? Vor allem Ersttagsblätter (gibt’s über den Sammlerservice im Internet) und die Sondermarken mit geringen Auflagen sind interessant.

 

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