600 statt 420 Wohneinheiten Früheres Viehhof-Gelände: Noch mehr Wohnungen als geplant

Anfang 2018 haben beim alten Viehhof die Abrissarbeiten begonnen. Foto: Lena Gertzen/AZ (Archivfoto)

Das ehemalige Viehhof-Areal in München soll dichter bebaut werden als zunächst geplant.

 

München - Bei den Plänen für das neue Wohnquartier auf dem ehemaligen Viehhof-Areal ist ein neues Detail bekannt geworden: Statt der ursprünglich angekündigten 420 Wohnungen könnten dem aktualisieren Masterplan der Stadtzufolge nun 600 Wohnheinheiten auf dem Gelände entstehen.

Denn: "In der Masterplanung wurde die schrittweise Entwicklung hin zu einem innerstädtischen, urbanen Gebiet überprüft", hat die Stadt in dieser Woche mitgeteilt. Und das Ergebnis habe gezeigt, dass eine Mischung mit zirka 600 Wohneinheiten, Flächen für soziale Infrastruktur, Kultureinrichtungen, Dienstleistungsangeboten und Gewerbe sowie einem Gewerbehof realisiert werden könnte.

Münchner Volkstheater, Wohnungen, Gewerbe 

Südlich des Neubaus des Münchner Volkstheaters ist der Stadt zufolge zudem eine "Platzfläche für saisonale und temporäre Nutzung" möglich, an die eine "großzügige öffentliche Grünfläche" anschließt.

Etwas vage heißt es zudem bei der Stadt: "Neben dem sich derzeit im Bau befindlichen Volkstheater könnte als zweiter Baustein der Gewerbehof konkret weiterentwickelt und baulich umgesetzt werden." Die Realisierung des Geländes auf Grundlage des Masterplanes setze allerdings die "Freimachung der bestehenden Gewerbehallen" sowie die Verlagerung der Wagenwaschanlage voraus.

Hierzu will das Kommunalreferat "in einer gesonderten Vorlage" dem Stadtrat berichten. Der weitere Planungsprozess soll zudem "mit intensiver Bürgerbeteiligung" erfolgen, wie die Stadt angekündigt hat.

 

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