48. Sicherheitskonferenz Teilnehmer aus 60 Ländern in München erwartet

Spitzenpolitiker und Experten aus rund 60 Ländern werden Anfang Februar zur 48. Münchner Sicherheitskonferenz erwartet.

 

Berlin – Darunter sind 30 bis 40 Außen- und Verteidigungsminister sowie mehrere Staats- und Regierungschefs. „Der Andrang ist größer denn je“, sagte Konferenzchef Wolfgang Ischinger der Nachrichtenagentur dpa.

Zu den Teilnehmern zählen US-Verteidigungsminister Leon Panetta, der frühere US-Außenminister Henry Kissinger, Weltbankchef Robert Zoellick, Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, der scheidende Vorstandschef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, sowie mehrere EU-Kommissare.

Zugesagt haben auch die Staatspräsidenten Polens, der Ukraine und Aserbaidschans. Ob auch der russische Ministerpräsident Wladimir Putin nach München kommen wird, ist noch offen. Entsprechende Gerüchte aus Moskau wollte Ischinger nicht kommentieren. Putin, der zwischen 2000 und 2008 russisches Staatsoberhaupt war und bei der Präsidentschaftswahl im März erneut kandidiert, hatte bereits 2007 in München gesprochen.

Eröffnet wird die Konferenz von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU), auch Außenminister Guido Westerwelle (FDP) wird nach München kommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird laut Ischinger an der diesjährigen Konferenz wegen einer Auslandsreise voraussichtlich nicht teilnehmen können.

 

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