4:5 gegen Nürnberg Ice Tigers Nach Aufholjagd: Penalty-Niederlage für Red Bull

Don Jacksons Jungs fehlte im Penaltyschießen die letzte Nervenstärke. Foto: sampics/Augenklick

Was für eine Aufholjagd und dennoch konnte der EHC sie nicht mit einem Sieg krönen. Dennoch sprang nach Penaltyschießen noch ein Punkt gegen die Nürnberger Ice Tigers raus.

 

Nürnberg – Beim Derby in Nürnberg hat der EHC Red Bull München eine tolle Aufholjagd mit zumindest einem Punkt belohnt. Bei den Thomas Sabo Ice Tigers setzte es am Ende eine 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen. Dabei brachte der überragende Daniel Sparre die Münchner in Führung (17.).

Im zweiten Drittel zogen die Franken aber binnen sieben Minuten auf 3:1 davon. Das Team von Don Jackson zeigte Moral, kämpfte sich auf 3:3 heran und ging in der 51. Minute durch einen Unterzahltreffer von Yannic Seidenberg sogar in Führung. Diese hielt lange, aber nicht bis zur Schlusssirene: Denn 22 Sekunden vor Ende gelang Yasin Ehliz der Ausgleich für Nürnberg. Im Penaltyschießen besaß dann die Heimmannschaft die besseren Nerven.

München bleibt mit 73 Punkten Zweiter vor Hamburg (69) und Ingolstadt (65).

Hamburgs 4:3 nach Penaltyschießen in Ingolstadt (1:0, 2:2, 0:1, 0:0, 1:0) war ein Krimi bis zum letzten Schuss. Im finalen Shoot-out verwandelte Adam Mitchell auf Hamburger Seite zwei Penaltys, darunter den entscheidenden zum 3:2.

Das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Adler Mannheim und DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin findet am Abend statt. Die Iserlohn Roosters festigten ihren sechsten Tabellenplatz durch das 3:2 nach Verlängerung beim direkten Verfolger EHC Wolfsburg (1:1, 0:0, 1:1, 1:0).

Der Vorletzte Schwenninger Wild Wings schlug die einen Rang besser platzierten Augsburger Panther deutlich mit 6:1 (1:0, 3:1, 2:0). Schlusslicht Straubing Tigers musste sich den Krefeld Pinguinen mit 1:3 (0:1, 1:1, 0:1) beugen.

 

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