Gymnasium in Niedersachsen Einbrecher stehlen Abiturprüfungen: Auch Bayern ist betroffen

, aktualisiert am 02.05.2018 - 15:13 Uhr
Durchnummerierte Tische stehen in der Aula des St.-Anna-Gymnasiums in München in Reih und Glied. Foto: Peter Kneffel/dpa

Aufregung um den Abitur-Start: Weil Diebe in einem Gymnasium in Niedersachsen Teile der vorgesehenen Prüfungsaufgaben gestohlen haben, mussten am Mittwochmorgen einige Aufgaben ausgetauscht werden. Unter anderem auch in Bayern.

München - Mit Ersatzaufgaben im Fach Mathematik haben am Mittwoch für 39 000 bayerische Schüler die Abiturprüfungen begonnen.

Nach einem Einbruch in ein Gymnasium im niedersächsischen Goslar musste ein Teil der ursprünglich vorgesehenen Aufgaben ausgetauscht werden, wie das Kultusministerium in München mitteilte. Da sich die Länder bei den schriftlichen Abiturprüfungen teilweise aus einem gemeinsamen Aufgabenpool bedienen, waren auch andere Bundesländer - darunter Bayern - betroffen. Die abgestimmten Prüfungen sollen zu einer besseren Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse in Deutschland beitragen.

Abitur-Ende: Am 29. Juni ist Zeugnisverleihung

Zwar hätten es die Einbrecher den Erkenntnissen nach nicht primär auf die Prüfungsaufgaben abgesehen gehabt, teilte das niedersächsische Kultusministerium mit. Jedoch habe nicht ausgeschlossen werden können, dass sie Aufgaben kopierten.

Auf dem Weg zur Hochschulreife müssen sich die Jugendlichen im Freistaat zwei weiteren schriftlichen Prüfungen stellen, und zwar wahlweise in einem naturwissenschaftlichen Fach oder einer Fremdsprache sowie in Deutsch. Im Juni folgt die mündliche Prüfung, wie das Kultusministerium mitteilte. Offiziell beendet ist für die Abiturienten ihre Schulzeit am 29. Juni mit der Zeugnisverleihung.

 

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