321 Objekte des Deutschen Museums Mit Google durchs Museum klicken

Der Haupteingang des Deutschen Museums in München Foto: ddp images

Das altehrwürdige Deutsche Museum in München geht neue Wege: Mit Hilfe des Internet-Riesen Google werden derzeit Teile der Sammlung digitalisiert. Auch Kritik macht sich derweil breit.

 

Fans können ab sofort das Deutsche Museum auch im Netz besuchen. Das in München anssässige Haus lässt Google Teile der Sammlungen digitalisieren, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Bislang sind 321 Objekte über die Plattform "Google Cultural Institute" zu bestaunen. Unter anderem kann dort der weltberühmte Faradaysche Käfig, der erste Dieselmotor der Welt und das erste deutsche U-Boot der Kaiserlichen Marine begutachtet werden.

Der Museumsdirektor Wolfgang Heckl reagiert unterdessen auf Kritik, die wegen der Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Konzern laut wurde. "Wir haben keine andere Möglichkeit, als uns von Google bei der Digitalisierung helfen zu lassen", sagte Heckle der "Süddeutschen Zeitung". Fakt sei, dass der Staat diese Dinge nicht finanzieren könne oder wolle.

Heckl verspricht sich durch den Gang ins Internet vor allem eine Internationalisierung des Deutschen Museums. Die "digitale Partnerschaft" mit Google biete die Chance, weltweit noch bekannter zu werden. Google kooperiert in selber oder ähnlicher Weise bereits mit mehr als 500 Museen und Kultureinrichtungen weltweit.

 

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