29.270 Euro an "Münchner für Münchner e.V.“ Natalie &Josef Schmid: Charity über den Dächern Münchens

Hat sichtlich Spaß: CSU-Bürgermeister Josef Schmid am Schlagzeug. Foto: ho

Josef Schmid trommelt, Dietmar Holzapfel singt - und Natalie Schmid sammelt Spenden für Senioren in Not.

 

München - Die coolste (Privat-)Location hoch über den Dächern Münchens, ein trommelnder Bürgermeister und ein Hauptgewinn aus dem Atelier eines jungen Starfotokünstlers: Natalie Schmid, die Ehefrau von CSU-Bürgermeister Josef Schmid, hat alles richtig gemacht, um die Herzen und Geldbeutel ihrer Münchner Societygäste zu öffnen, für ihren Verein „Münchner für Münchner e.V.“

Schon der Ausblick aus der rumdum verglasten Wohnung im zwölften Stock des Luxusturms „The Seven“ an der Müllerstraße, die die „Deutsche Eiche“-Hoteliers Dietmar Holzapfel und Josef Sattler zur Verfügung gestellt haben, ist hinreißend: Zu Füßen ein schillerndes München, vom fern blitzenden O2-Tower über den leuchtenden Alten Peter bis zum Maximilianeum.

Zum Flying Buffet und Champagner stimmt Schauspieler Christian K. Schaeffer (Rosenheim Cops) ganz butterweich „Moonriver“ an. André Hartmann (einer der Christian-Ude-Imitatoren vom Nockherberg) liebkost dazu sein Keybord, Adi Brunn zupft am Bass. Und Josef Schmid, der für diesen Gastauftritt mit „The Munich Black Pack“ sein heimisches Elektroschlagzeug in diese luftigen Höhen transportiert hat, streichelt ganz soft die Trommeln. Neben ihm am Boden lässt eine Diskokugel blaue und rosa Leuchtpunkte durch den Raum tänzeln, die Gäste sind verzückt.

29.270 Euro im Lose-Spendentopf

Es folgen Einlagen von André Hartmann, der mal gurgelnd den Jogi Löw gibt, mal ruppig den Gerhard Schröder und sogar die Kanzlerin, die er als „dem Merkel seine Frau“ vostellt. Die Band swingt allerlei von „Everybody loves Sombody Sometime“ bis „My Way“, Dietmar Holzapfel trällert kess Max Hansens satirischen Song „War'n Sie schon mal in mich verliebt?“ – und dann geht's ans Lose kaufen für den guten Zweck.

Immerhin gibt's (neben zig anderen Preisen) nicht nur ein „Samtherz“-Dirndl zu gewinnen, sondern auch ein sündteures, mehr als zwei Meter hohes Bild von Fotokünstler Michael von Hassel (der erst kürzlich die neue CSU-Parteizentrale mit zig Arbeiten bestückt hat): Godafoss, heißt es, was so viel heißt wie „Wasserfall der Götter“, weil es genau jenen mystischen Fleck auf Island zeigt, brausend, in magisch leuchtenden Gelb- und Blautönen.

Die 50 Gäste (darunter der Unternehmer Hans Hammer mit Ehefrau Chantal, die Buchautorin Elke Reichart, Carmen und Jens Laub, Honorarkonsul Pantelis Poetis mit Patricia), kaufen brav Los um Los (manch einer reiht gleich mehrere Dutzend davon auf dem Tisch auf). Am Ende landen 29.270 Euro im Lose-Spendentopf (Eintrittsgelder noch nicht mitgerechnet), die Autorin Anna von Bayern darf den Wasserfall mit heimnehmen – und Natalie Schmid verkündet, dass alle Einnahmen des Abends bedürftigen Münchner Senioren zugute kommen werden. „Wir sollten den Menschen im Alter größte Würde zollen“, schließt sie, „und da helfen, wo die Not besonders groß ist“. Es dürfte also bald ein paar glückliche alte Menschen mehr geben im reichen München.

 

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