23 cm groß, giftig Mexiko: Forscher entdecken neue Riesen-Spinnen-Spezies

Forscher entdeckten die Califorctenus Cacachilensis in mexikanischen Höhlen. Foto: San Diego Natural History Museum

Forscher aus San Diego haben gemeinsam mit weiteren Experten eine neuen Spinnenart entdeckt. Das furchteinflößende Tier hat einen Durchmesser von rund 23 Zentimetern. "Ich habe noch nie eine so große Spinne gesehen", sagt ein Forscher.

 

San Diego - Wer unter Arachnophobie, also der Angst vor Spinnen, leidet, muss jetzt ganz stark sein. Wissenschaftler des Naturkundemuseums in San Diego haben gemeinsam mit Experten aus Brasilien und Mexiko eine riesige Spinne entdeckt. Selbst den Forschern ist solch eine große Spinne noch nicht untergekommen. "Als ich diese Spinnen das erste Mal gesehen habe, war ich sehr von ihrer Größe beeindruckt. In all meinen Jahren, in denen ich Spinnen gesammelt habe, habe ich noch nie eine so große Spinne gesehen", so einer der Forscher auf der Webseite des Naturkundemuseums.

Die Califorctenus Cacachilensis ist nach ihrem Lebensraum, der Halbinsel Baja California im Nordwesten Mexikos benannt. Das Besondere und gleichzeitig auch äußerst Gruselige an der Art: Die Spinne ist fast so groß wie ein normaler Teller, wie eine Expertin sagt. Das Tier hat einen Durchmesser von rund 23 Zentimetern – vor allem die außergewöhnlich langen Beine sind dafür verantwortlich, der Körper an sich ist vergleichsweise klein.

Die mexikanische Riesen-Spinne gleicht einer ähnlichen Wanderspinne aus Brasilien – wie diese ist sie ebenfalls giftig. Einem Forscher zufolge seien die Tiere allerdings "nicht aggressiv", auch das Gift sei "nicht tödlich für den Menschen". "Ich wurde von einer Califorctenus Cacachilensis gebissen und lebe immer noch."

Ob wirklich gefährlich oder nicht – furchteinflößend sieht die mexikanische Riesen-Spinne allemal aus.

 

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