2:1-Sieg im DFB-Pokal in Mainz Pyro-Aktion mindert Millionen-Einnahmen des TSV 1860 München

Die Fans des TSV 1860 haben es wieder getan: Beim Pokalspiel gegen Mainz zündeten sie vor dem Anpfiff Rauchbomben und Pyrotechnik. Foto: dpa

Der TSV 1860 streicht durch den Sieg im Pokal gut eine Million Euro ein. Die Fans machen einen Teil davon aber schon wieder zunichte.

 

Mainz – Insgesamt 42,6 Millionen Euro verteilt der Deutsche Fußball-Bund in diesem Jahr von der ersten Runde bis ins Halbfinale (die Prämien für die Finalteilnehmer stehen noch nicht fest). In der ersten Runde erhielt jeder teilnehmende Klub 140.000 Euro. Die Zweitrunden-Vereine kassieren jeweils 268.000 Euro. Richtig dick wird es aber erst ab dem Achtelfinale – also da, wo die Löwen nun angekommen sind.

Die Antrittsprämie beläuft sich auf 527.000 Euro. Hinzu kommen die Zuschauereinnahmen (50 Prozent – egal, ob Heim- oder Auswärtsspiel). Heißt: Die Löwen können mit gut einer Million Euro extra rechnen. Geld, das die Sechzger gut gebrauchen können.

Umso ärgerlicher, dass ein Teil der Prämie direkt wieder an den DFB zurückwandern wird. Denn fünf Minuten vor Spielbeginn hatten einige unverbesserliche Idioten unter den Löwen-Fans den Gästeblock in der Coface Arena in eine undurchsichtige Rauchwolke verwandelt. Das übliche Spielchen im Pokal – kaum spielt Sechzig auswärts, brennt’s in der Kurve.

Das nächste Schreiben mit einer Geldstrafe wird also bald wieder an der Grünwalder Straße eintreffen. Zumindest werden die Löwen dann kein Problem haben, die Strafe zu zahlen. Die Millionen-Einnahme macht’s möglich.

 

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