2:1 gegen Gladbach Die Stimmen zum Spiel: "Es war ein Arbeitssieg."

Timmy Simons Foto: dpa

Der Club fährt den ersten Dreier im Jahr 2013 ein. Wichtige Zähler in Hinblick auf die Konkurrenz.

 

Nürnberg - Wie vor einer Woche führt ein fragwürdiger Elfmeter zum 1:0 - diesmal allerdings für den 1. FC Nürnberg. Wie Spieler und die beiden Trainer die Partie sahen, lesen Sie hier:

Timmy Simons: „Wir waren die ganze Woche über griffig im Training. Aber das ist keine Garantie für Erfolg. Ein Spiel ist etwas anderes. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir mit Hanno und Markus viele Bälle im Mittelfeld erobert. Nach der Pause ließ das ein bisschen nach. Wir hätten dann mit Robert Mak das Spiel früher entscheiden können. Aber es hat gereicht.“

Raphael Schäfer: Gladbach hat neun Spiele in Folge nicht verloren und natürlich auch eine gewisse Qualität. Wenn wir das dritte Tor machen, ist das Spiel durch. Aber wir sind noch nicht ganz so gefestigt, dass wir so ein Spiel dann auch sicher über die Zeit schaukeln.“

Mike Frantz: „Mir wäre es lieber, wenn wir die Partie auch ohne den Elfmeter entschieden hätten. Ich hätte den Elfmeter nicht gepfiffen. Es kam schon vor, dass so etwas nicht gegeben wird.. Aber dennoch muss man sagen, dass das heute zum ersten Mal in der Rückrunde der 1. FC Nürnberg von der ersten bis zur letzten Minute war, den wir verkörpern wollen. Präsenz und Kampf von Anfang bis Ende. Als Team sind wir sehr zufrieden. Es war ein verdienter Sieg.“

Lucien Favre, Trainer Borussia Mönchengladbach: „Es war wie erwartet das schwere Spiel. Nürnberg hat das sehr gut gemacht. Allerdings muss man auch sagen, dass es kein Elfmeter war. Das darf aber keine Entschuldigung sein. Das zweite Nürnberger Tor war total unnötig. Da haben wir überhastet agiert. Der FCN ist einfach sehr unangenehm zu spielen. Die ganze Liga ist eng zusammen, weshalb man um jeden Punkt kämpfen muss“

Michael Wiesinger: „Auch wir müssen um jeden Punkt kämpfen. Das haben wir heute getan. Der Elfmeter ist strittig, aber wir werden uns sicher nicht dafür entschuldigen. Das 2:0 haben wir dann gut heraus gespielt und bis zur Halbzeitpause auch sonst gut gestanden, die Gladbacher frühzeitig angegriffen. In der zweiten Hälfte haben wir es dann nicht mehr wirklich geschafft, einen Ballbesitz zu kreieren. Aber nach dem 1:2-Anschluss hatte Gladbach auch keine wirkliche Torchance mehr. Es war letzten Endes ein Arbeitssieg mit wichtigen drei Punkten.“

 

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