2:1-Erfolg Arsenal nach Sieg gegen Chelsea englischer Rekord-Pokalsieger

Arsenals Adam Davy (l) und sein deutscher Teamkollege Per Mertesacker jubeln mit dem Pokal nach dem Sieg. Foto: Adam Davy/PA Wire/dpa

Der FC Arsenal gewinnt das englische Pokalfinale dank einer starken Leistung mit 2:1 und sorgt so für einen versöhnlichen Ausklang der Saison. Der FC Chelsea verpasst hingegen das Double aus Meisterschaft und Pokal.

 

Der FC Arsenal mit den deutschen Fußball-Weltmeistern Mesut Özil und Per Mertesacker hat zum 13. Mal den FA Cup gewonnen und ist damit alleiniger Rekordhalter des Wettbewerbs. Die Gunners siegten im Finale am Samstag mit 2:1 (1:0) gegen den Londoner Stadtrivalen und englischen Meister FC Chelsea und sorgten so nach dem Verpassen der Champions League für einen versöhnlichen Ausklang der ansonsten enttäuschenden Saison. Es war der dritte Pokalerfolg in vier Jahren. Die Zukunft von Trainer Arsène Wenger war nach dem Spiel weiter offen.

Der Chilene Alexis Sanchez (4. Minute) und der Waliser Aaron Ramsey (79.) trafen im ausverkauften Wembley Stadion vor 89 472 Zuschauern für Arsenal. Diego Costa (76.) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Blues, die ab der 68. Minute in Unterzahl auskommen mussten. Victor Moses hatte für eine Schwalbe im Strafraum die Gelb-Rote Karte kassiert, nachdem er zuvor bereits für ein grobes Foul Gelb gesehen hatte.

Umstrittener Treffer von Sanchez

Der Führungstreffer von Sanchez wurde von heftigen Protesten der Blues begleitet, weil es so ausgesehen hatte, also ob Sanchez den Ball mit der Hand gespielt hatte, und die Abseitsfahne zunächst hochgegangen war. Der im Abseits stehende Aaron Ramsey hatte allerdings nicht aktiv eingegriffen. Erst nach kurzer Rücksprache mit dem Linienrichter gab Schiedsrichter Anthony Taylor den Treffer.

Weil Shkodran Mustafi bei Arsenal wegen einer Gehirnerschütterung nicht im Kader stand und Laurent Koscielny gesperrt fehlte, gab Mertesacker im Wembley Stadion sein Startelf-Comeback. Der Abwehrspieler hatte in dieser Saison aufgrund einer Knieverletzung nur ein Spiel bestritten. Er war am letzten Spieltag der Premier League beim 3:1 gegen den FC Everton in der zweiten Hälfte eingewechselt worden.

Das Finale in London wurde nach dem Bombenanschlag am Montag in Manchester von erhöhten Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Der Bereich rund um das Wembley Stadion wurde von bewaffneten Polizisten und Soldaten gesichert.

 

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