20-Jähriger verletzte sich selbst mit Machete Attacke durch Horror-Clown im Westpark: Vorgetäuscht!

Auf Höhe des japanischen Pavillons im Westpark sei er von einem Horror-Clown mit einer Machete attackiert worden, behauptete ein 20-Jähriger. Foto: dpa/AZ

Die Burschen erzählten der Polizei, sie seien im Westpark von einem Horror-Clown mit Machete angegriffen worden. Jetzt stellte sich heraus, die jungen Männer haben die Geschichte frei erfunden.

 

Der bislang einzige Horror-Clown-Angriff in München war: erstunken und erlogen!

Wie die Polizei heute berichtet, kam es im Westpark nie zu einer Attacke durch einen mit einer Machete bewaffneten Horror-Clown. Die beiden vermeintlichen Opfer haben die Gruselgeschichte nur vorgetäuscht.

Der 20-Jährige gab am vergangenen Montag eine Anzeige bei der Polizei auf. Er und ein Bekannter seien gegen 23.30 Uhr im Westpark unterwegs gewesen, als in der Nähe des japanischen Pavillons plötzlich ein Horror-Clown aus dem Gebüsch sprang und mit einer Machete auf ihn einschlug. Tatsächlich hatte der junge Mann eine Schnittverletzung über dem rechten Auge. Die stammte aber nicht von einem Clown mit Grusel-Make-Up, sondern von ihm selbst.

Sie wollten selbst Horror-Clowns jagen

Durch die Ermittlungen der Kriminalpolizei und Zeugenaussagen wurde jetzt klar: Der 20-Jährige hat die Geschichte erfunden. Laut Polizei hat sich der Bursche beim Rumspielen mit einer Machete selbst verletzt. Er und sein Begleiter wollten im Westpark Horror-Clowns jagen, deshalb hatte er die Machete mit dabei.

Auch gegen den Bekannten des 20-Jährigen, der die Lügenstory gegenüber der Polizei aus Solidarität bestätigte, wird nun wegen Vortäuschen einer Straftat ermittelt.

 

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