1860-Spiel in Braunschweig Bierofka benennt Kader - Boenisch fehlt

, aktualisiert am 26.11.2016 - 18:59 Uhr
Muss in Braunschweig erneut pausieren: 1860-Abwehrspieler Sebastian Boenisch. Foto: sampics/Augenklick

1860-Interimstrainer Daniel Bierofka hat am Samstag seinen 18-köpfigen Kader für das schwierige Auswärtsspiel der Löwen bei Tabellenführer Eintracht Braunschweig benannt. Der Interimstrainer strich Rodnei, Goran Sukalo und Stefan Mugosa aus einem Aufgebot - und muss auf Sebastian Boenisch verzichten.

 

München - Rettungsmission begonnen: Daniel Bierofka hat nach seinem erfolgreichen Engagement gegen Ende der abgelaufenen Saison erneut die Zügel bei den Profis des TSV 1860 übernommen. Nach dem Aus von Trainer Kosta Runjaic muss der Interimschef bei keinem geringeren Gegner antreten als dem Tabellenführer: Am Sonntag geht's für die Sechzger zu Eintracht Braunschweig (13.30 Uhr, AZ-Liveticker).

Dabei muss Bierofka auf einen Neulöwen verzichten: "Sebastian Boenisch wurde nicht berücksichtigt, da er das Abschlusstraining aufgrund muskulärer Probleme nicht absolvieren konnte", erklärte Pressesprecherin Lil Zercher am Samstag. Der 29-Jährige plagt sich somit erneut mit seiner unzureichenden Fitness herum. Schon zum wiederholten Mal muss der vormals vertragslose Verteidiger kürzer treten.

Beim 1:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern im letzten Heispiel hatte er sein Startelfdebüt gefeiert und als Linksverteidiger einen zwar ausbaufähigen, aber insgesamt soliden Auftritt hingelegt. In Braunschweig muss Bierofka nun erneut umstellen und wird mit großer Wahrscheinlichkeit wieder auf die Dienste von Maximilian Wittek zurückgreifen.

Ansonsten strich der Urlöwe Innenverteidiger Rodnei, Mittelfeldakteur Goran Sukalo und Stürmer Stefan Mugosa aus seinem Aufgebot. Karim Matmour fehlt zudem wegen einer Gelbsperre, auch der angeschlagene Daylon Claasen und die Langzeitverletzten Krisztian Simon, Victor Andrade und Lucas Ribamar müssen passen. Der zuletzt unter Runjaic nichtberücksichtigte Spielmacher Michael Liendl ist dagegen am Samstag mit seinen Kollegen nach Braunschweig aufgebrochen.

 
 

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