1860-Remis gegen Bielefeld Schindler: "Es ist nach wie vor eng" - die Stimmen zum Spiel

Frust nach dem 1:1 gegen Bielefeld: (v.l.) Stefan Mugosa, Maxi Wittek, Jan Mauersberger und Christopher Schindler vom TSV 1860. Foto: sampics/Augenklick

Der TSV 1860 hat gegen Arminia Bielefeld nach einer enttäuschenden Leistung nur ein 1:1 geholt. Während ein Sieg für Trainer Benno Möhlmann nicht verdient gewesen wäre, sagt Kapitän Schindler: "Wir dürfen uns nicht alles kaputttreden lassen" - sehen Sie hier alle Stimmen zum Spiel!

 

München - Viel vorgenommen, und viel zu wünschen übrig gelassen: Der TSV 1860 bot gegen Arminia Bielefeld eine schwache Vorstellung und musste sich am Ende mit einem 1:1 begnügen. Lesen Sie hier die Stimmen zum schwachen Remis der Löwen:

Benno Möhlmann (Trainer TSV 1860): "Mehr als einen Punkt haben wir nicht verdient, das muss man einfach so sagen. Dafür waren wir von Anfang an nicht in unserem Spiel. Der Gegner hat sehr gut gestanden, hat sehr gutes Zweikampfverhalten gezeigt. Wir hätten unsere Pässe präziser spielen können. Unter dem Strich muss ich es so sagen: Das ist ein weiterer Punkt für unser Ziel, die Liga zu halten, damit müssen wir leben, und das können wir auch."

Christopher Schindler (TSV 1860): "Wir dürfen uns nicht alles kaputttreden lassen. Wer weiß, wozu der Punkt noch gut ist. Ich denke nicht, dass bei uns jemand das Gefühl hatte, nach der Englischen Woche zuletzt etwas weniger machen zu können. So blöd ist keiner. Wir hätten heute aus einer guten Ausgangslage eine sehr gute machen können. Es ist nach wie vor eng."

Stefan Ortega (TSV 1860): "Das ist sehr ärgerlich. Wir gehen in Führung und kriegen es wieder nicht hin, die über die Zeit zu bringen. In der zweiten Hälfte war es schon ein bisschen wenig. Zu viele Ballverluste. Wir wollten Abstand verkürzen, ist uns nicht gelungen – das ist recht bitter."

Jan Mauersberger (TSV 1860):  "Wir sind das ganze Spiel über nicht gut reingekommen, haben viele Fehlpässe gespielt. Wir haben durch einen Standard das 1:0 gemacht, das war positiv. Aber wir konnten das 1:0 nicht in Selbstvertrauen umwandeln und müssen jetzt damit leben. Durch die gute Englische Woche haben wir den Rückstand aufgeholt, den wir vor ein paar Wochen noch hatten. Wir sind wir wieder mittendrin. Das geht in den nächsten Woche hin und her. Wir müssen unsere Spiele gewinnen, nur so kommen wir da unten raus. Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, um uns auf Karlsruhe vorzubereiten. Andererseits haben wir jetzt nach den ganzen Spielen ein bisschen Zeit, um durchzuschnaufen."

Norbert Meier Trainer (Arminia Bielefeld): "Den Punkt haben wir uns absolut verdient. Wir haben uns auch nicht durch das Gegentor aus dem Rhythmus bringen lassen, sondern haben weiterhin versucht, nach vorne zu spielen. Wir haben natürlich vor den Standards der Sechziger gewarnt. Wir haben dabei etwas hektisch agiert. Dabei kann es eben passieren, dass bei der Wucht, die Sechzig da hat, in Rückstand gerät. Ich habe mich gefreut, dass ausgerechnet Michael Görlitz das 1:1 geschossen hat – nicht nur, weil der mal bei Benno Möhlmann gespielt hat, sondern auch, weil er Rechtsverteidiger ist. Wir haben, was das Torschuss- und eckballverhältnis angehabt haben wir klar geführt und gehen mit einem positivem Gefühl in die Länderspielpause. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung."

 

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