1860-Kapitän nach Wechsel zu Huddersfield Schindler im Video: Darum ging der Ur-Löwe

Weiß-blaue Farben, aber anstelle des Löwen-Trikots trägt er fortan das Jersey des Englischen Zweitligisten Huddersfield Town: Christopher Schindler, Ex-Kapitän des TSV 1860. Foto: www.htafc.com

Der ehemalige 1860-Kapitän Christopher Schindler hat die Löwen in Richtung Huddersfield Town verlassen. Im Trikot des Englischen Zweitligisten spricht der 26-Jährige über seine neue Herausforderung und die wahren Gründe seines Wechsels: "Es war an der Zeit, etwas komplett anderes zu machen"

 

München/Huddersfield - Der Kapitän ist weg. Christopher Schindler, zuletzt Spielführer des TSV 1860 und seit 1999 im Verein, hat die Löwen in richtung Huddersfield Town verlassen. Bereits im Jersey des Englischen Zweitligisten spricht Schindler auf der Homepage seines neuen Arbeitgebers über seinen Wechsel im Video.

"Es ist ein neuer Schritt in meiner Karriere und ich freue mich, für diesen Klub zu spielen. Ich habe fast mein ganzes Leben für 1860 gespielt. Es war an der Zeit für mich und meine Familie, etwas neues, komplett anderes zu machen", so Schindler. Ein Mitgrund seines Wechsels sei David Wagner gewesen, der auch den Kontakt zu 1860 hergestellt hatte: "Er hat mit mir gesprochen, als würden wir uns schon jahrelang kennen." Huddersfield-Coach Wagner ist angesichts seines Namens wider Erwarten kein Deutscher, sondern deutschstämmiger Amerikaner, zuvor sowohl als Spieler, als auch Trainer in Deutschland aktiv.

Außerdem habe Schindler nach dem ersten Treffen ein gutes Gefühl gehabt: "Hier war alles so anders als in Deutschland. Als ich zurück zum Flughafen gefahren bin, hatte ich ein Lächeln im Gesicht, das war ein Zeichen für mich." Ein weiterer, wenn nicht der wichtigste Grund für "Schinz": seine Familie.

Frau Paulina und Töchterchen Marie haben mit dem Fußball-Profi den Schritt ins Ausland gewagt - hätte seine erst kürzlich kirchlich Angetraute nicht ins oftmals verregnete England ziehen wollen, wäre Schindler womöglich noch ein Löwe: "Es ist für mich wichtiger als Fußball, dass meine Frau und meine Tochter sich wohlfühlen. Wenn meine Frau nicht gesagt hätte, dass sie es sich vorstellen kann, hierher zu kommen, wäre es für mich keine Option gewesen."

Sehen Sie hier das Video von Schindler in voller Länge:

 
 

 

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