1860-Ikone und U21-Trainer Bierofka: Wann ich "auf die Schnauze" bekommen hätte

, aktualisiert am 11.08.2016 - 16:57 Uhr
Ging als Löwen-Retter in die Geschichte ein: 1860-Trainer Daniel Bierofka. Foto: sampics/Augenklick

U21-Trainer Daniel Bierofka spricht in einem Interview über seine sensationelle Rettung der Profis vor dem Abstieg und seine Rückkehr zu den kleinen Löwen. "Die Jungs bringen mich noch ins Grab."

 

München - Am Ende war er der Grund dafür, dass der TSV 1860 keinen Absturz in die Drittklassigkeit überstehen musste, sondern eine weiß-blaue Nichtabstiegsparty feiern durfte: Daniel Bierofka rettete die 1860-Profis nach dem Aus von Trainer Benno Möhlmann mit drei Siegen in den letzten drei Spielen.

"Wenn das schiefgegangen wäre, dann hätte ich auf die Schnauze bekommen", sagt Bierofka nun in einem Interview mit dem "kicker", rückblickend über sein erfolgreiches Wirken als Interimstrainer.

Wie der frühere Spieler erklärt, seien die vier Wochen, auf denen wohl so einiges auf den jungen Trainer eingeprasselt war, "heftig" gewesen: "Es fühlt sich an als wäre ich seit zehn Jahren Trainer." Bierofka, der nach nun wieder zur U21 zurückgekehrt ist, weiß: "Es ist anstrengender als mit den Profis. Die Jungs bringen mich noch ins Grab."

Derzeit bescheren ihm seine Spieler allerdings eine gute Zeit: Mit vier Siegen und damit zwölf Punkten nach den ersten fünf Partien ist den Bierofka-Löwen ein überragender Saisonauftakt geglückt. Die U21 rangiert hinter der SpVgg Unterhaching auf Platz 2.

 

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