1860-Geschäftsführer vor Relegation Ayre: "Sollten fähig sein, gegen Regensburg zu gewinnen"

Ian Ayre stürmte nach der Niederlage gegen Bochum durch die Katakomben der Allianz Arena. Foto: dpa

1860-Geschäftsführer Ian Ayre hat sich in einer Botschaft auf Löwen-TV an die Löwen gerichtet. Der Brite spricht über Trainer, Mannschaft und Fans und erklärt, wie es mit einem Erfolg gegen den SSV Jahn Regenburg klappen soll. "Es ist Zeit für die Löwen, aufzustehen und zu kämpfen!"

München - Volle Kraft voraus, Löwen! Vor dem Relegations-Hinspiel der Sechzger beim SSV Jahn Regensburg am Freitagabend (18 Uhr, im AZ-Liveticker) hat sich Geschäftsführer Ian Ayre mit einer Botschaft auf Löwen-TV an die Sechzger gewendet. "Voller Einsatz ist das Wichtigste. Die Trainer können das Team ur bis zu einem gewissen Punkt vorbereiten. Doch am Ende sind es die elf Mann auf dem Platz und die Auswechselspieler, die die Verantwortung übernehmen müssen", sagte Ayre auf Englisch im klubeigenen TV: "Ihr Job ist es, alles für 1860 zu geben. Solange die das tun, glauben wir an den Erfolg. Das ist im Moment das Wichtigste!"

Ayre spricht auch über die letzten Auftritte der Gesinger: "Ich glaube, dass wir in letzter Zeit sehr unterschiedliche Spiele gesehen haben: Die Chancen lagen auf dem Rasen und wir haben sie aber nicht genutzt. Dann gab es andere Spiele, in denen wir deutlich besser waren und den Sieg verdient gehabt hätten, aber kein Glück hatten" so der 54-Jährige. Er fordert: "Das müssen wir ändern. Wir müssen die Chance nutzen, wenn sie da ist. Wir müssen das Spiel beenden und uns selbst belohnen. Man ist seines eigenen Glückes Schmied."

Der ehemalige Liverpool-Boss sei zwar noch nicht lange hier, "aber eine Sache ist klar: Dieser Klub hat unglaubliche Fans. Die Unterstützung zuhause und auswärts ist unbeschreiblich - vor allem in den letzten Wochen. Mit den Fans, der Tradition und den Investitionen muss der Verein wieder auf einem höheren Level spielen", so Ayre, für den die Unterstützung der Anhänger "in guten und in schlechten Tagen mit das Wertvollste des Vereins sei. Man müsse optimistisch sein, "weil wir einen Kader haben, der fähig sein sollte, gegen Regensburg zu gewinnen. Die Spieler müssen auch an sich selbst glauben. Wen wenn das alles passt, können wir Erfolg haben. Das Team muss sich durch die Unterstützung tragen lassen."

Zum Schluss seiner Botschaft, und das sagt der neue Löwen-Entscheider auf Deutsch: "Mein Deutsch ist noch nicht gut, aber es ist Zeit für die Löwen, aufzustehen und zu kämpfen!"

 

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