1860-Geldgeber auf Versöhnungskurs Ismaik trifft Löwen-Ultras

"Not Welcome": Die 1860-Nordkurve protestierte mit hunderten kleiner Plakate und einem großen Spruchband gegen Geldgeber Hasan Ismaik. Foto: sampics/Augenklick

Nach seinen Treffen mit der Mannschaft des TSV 1860 und einigen nicht organisierten Fans hat sich Löwen-Geldgeber Hasan Ismaik am Donnerstagabend ein weiteres Mal mit einigen Fanklubs getroffen - darunter auch einige Ultras.

 

München - Nach seinen Treffen mit der Mannschaft des TSV 1860 und einigen nicht organisierten Fans hat sich Löwen-Geldgeber Hasan Ismaik am Donnerstagabend ein weiteres Mal mit einigen Fanklubs getroffen - darunter nach AZ-Informationen auch Mitglieder der Fanklubs "Giasinga Buam" und "Cosa Nostra 1860" - zweier Ultra-Gruppierungen der Löwen.

"Ismaik hat gesagt, dass er unter die Vergangenheit einen Schluss-Strich ziehen will. Er hat gesehen, dass er so nicht mehr weiterkommt und will jetzt einen Schulterschluss", sagte ein Teilnehmer des Fan-Treffens am Mittwochabend. Einen Tag später folgte ein weiterer Beweis: Der 39-Jährige traf sich auch mit einigen Mitgliedern jener Fanklubs, die zu seinen ärgsten Kritikern zählen.

Ismaik ist sicherlich auf jene Anhänger, die beim Heimspiel gegen den VfL Bochum mit beleidigenden Plakaten gegen den Jordanier protestiert hatten, nicht gerade gut zu sprechen gewesen sein. Dennoch reichte er auch ihnen die Hand. Wie die AZ erfuhr, soll auch dieses Treffen positiv verlaufen sein. Die Ultras dürften dennoch ganz genau im Blick haben, ob der Investor seine Versprechungen hält.

 

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