15.000 Euro pro Nacht So luxuriös ist die Suite der Queen im Hotel Adlon

Sowohl der Blick auf das Brandenburger Tor als auch Butler Ricardo gehören zur Präsidentensuite des Hotel Adlons in Berlin dazu. Foto: dpa/az

Wie schläft die Queen? Und welche Sonderwünsche hat sie im Hotel womöglich? Bei ihrem Deutschland-Besuch dürfte Königin Elizabeth wohl wieder im Berliner Adlon unterkommen. Es gibt einen 24-Stunden-Butler und eine Sauna.

 

Berlin - Nach dem Staatsbesuch in die Sauna oder nachts um drei noch den Butler herzitieren: Wenn die Queen kommende Woche zu Gast in Deutschland ist, dürfte sie Insidern zufolge wieder im Berliner Hotel Adlon nächtigen. Das Adlon bestätigt das offiziell noch nicht - gewährte aber schon einen Blick in die rund 200 Quadratmeter große Präsidentensuite, in der Königin Elizabeth II. auch 2004 unterkam. In diesem Jahr ist sie vom 23. bis 26. Juni in Deutschland.

"Zu dem Besuch muss wirklich alles perfekt sein", sagte Hotel-Manager Benedikt G. Jaschke. Etwa ein Stockwerk werde in der Regel für den royalen Besuch und dessen Entourage gesperrt, der restliche Betrieb laufe wie gewohnt weiter. Der Monarchin steht - sollte sie wie erwartet im Adlon residieren - ein persönlicher Butler rund um die Uhr zu Verfügung. Ein Florist kümmert sich um ihre Blumen-Vorlieben - und die Minibar ist kostenlos. Entsprechend ist auch der Preis: Eine Nacht kostet für Gäste in der Regel 15 000 Euro.

Dafür haben die britische Königin und ihr Mann Prinz Philip im Badezimmer ihre ganz persönliche Sauna und einen Blick auf das Brandenburger Tor. Das Bett hat Übergröße - King Size eben.

Florist Mario Weidner plant in der Regel eine Woche vorher den Blumenschmuck. Den bevorzuge die Queen "sehr dezent", verriet er. "Es darf kein Duft sein." Besonders gern habe die Monarchin Pastelltöne und Gelbtöne.

Butler Ricardo Dürner wäre bei einem Besuch rund um die Uhr für sie im Einsatz - und soll angeblich sogar ihre Zeitungen bügeln. "Die Druckerschwärze wird dann ausgetrocknet", erklärte Dürner, der die Monarchin bereits in der Vergangenheit bediente. "Ich habe sie als sehr freundliche, nette Person kennengelernt", sagte er. "Sie hat mir ein signiertes Bild als Andenken geschenkt. Das war für mich die größte Freude."

 

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