120 neue Stellen geplant Im KVR soll’s bald flotter gehen

Die Wartezeiten im KVR sollen nach dem Willen der SPD auf maximal 30 Minuten begrenzt werden. Foto: az

Entlastung fürs Kreisverwaltungsreferat. Der Stadtrat hat 60 neue Stellen in der Behörde geschaffen, vor allem die besonders betroffene Kfz-Stelle kann somit auf mehr Personal hoffen. 2017 soll nochmal neues Personal hinzu kommen.

 

München - Mal wieder einen kompletten Vormittag im KVR verbracht? Dabei wollten Sie eigentlich nur kurz Ihr Auto abmelden? Damit soll nun endgültig Schluss sein. Um die Nerven seiner Bürger nicht länger auf die Probe zu stellen, will die Stadt das Personal im Kreisverwaltungsreferat in den kommenden Monaten nach und nach aufstocken.

Der Kreisverwaltungsausschuss hat am Dienstag dem KVR 60 neue Stellen genehmigt - fast 120 neue Stellen sind insgesamt geplant. Eine weitere Entlastung für die Behörde ist in einem nächsten Schritt geplant: Für die Haushaltsberatungen 2017 sollen noch einmal 59 Stellen angemeldet werden.

So sollen die oft sehr langen Wartezeiten in der Meldebehörde reduziert werden. Vergangenen Sommer hat die Stadt schon einmal 70 neue Stellen für die Bürgerbüros beschlossen. Weil München aber unaufhaltsam wächst, ist diese Maßnahme mehr oder weniger verpufft. Nun gibt es eine neuerliche Personal-Offensive. Mal sehen, was diese am Ende bringen wird.

Die Jobs entstehen hauptsächlich in der Kfz-Zulassungsstelle - einem der am häufigsten frequentierten Bereiche der Stadtverwaltung. Zug um Zug sollen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt und eingearbeitet werden, sodass die langen Wartezeiten für Bürgerinnen und Bürger reduziert werden können.

Auch in der Geschäftsleitung des Kreisverwaltungsreferats wird das Personal aufgestockt, unter anderem für die Abwicklung von Wahlen und Abstimmungen sowie für die IT.

Die Münchner SPD hat sich in mehreren Anträgen mit den langen Wartezeiten im KVR beschäftigt, sie möchte die maximale Wartedauer der Münchner auf maximal 30 Minuten begrenzen.

 

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