1. FC Nürnberg Disco-Affäre: Club droht Gebhart mit Rauswurf

Sorgt mit einer Disco-Affäre für Ärger: Nürnbergs Timo Gebhart. Foto: firo/Augenklick

 Der verletzte Nürnberg-Star Timo Gebhart zog bis nach Mitternacht um die Häuser. Sportvortstand Martin Bader: "Wir haben ihm einen Denkzettel verpasst - und zu den Eltern geschickt."

 

Nürnberg - Mittelfeldspieler Timo Gebhart bereitet dem angeschlagenen Bundesligisten 1. FC Nürnberg neue Probleme. Der derzeit verletzte 24-Jährige beschäftigt die Club-Offiziellen wegen einer Disco-Tour in den frühen Freitagmorgen hinein.

"Es ist richtig, dass wir die Information haben, dass er weit nach Mitternacht noch unterwegs war", sagte Club-Sportdirektor Martin Bader, der Berichte über mögliche handgreifliche Auseinandersetzungen in der betreffenden Nacht nicht kommentieren wollte, in der Sendung "Blickpunkt Sport "des Bayerischen Rundfunks.

"Ich halte es für nicht nachvollziehbar, dass er als verletzter Spieler nachts noch unterwegs ist. Wenn er verletzt ist, hat er zu Hause zu sein und sich auszukurieren", ergänzte Bader: "Das hat er nicht gemacht, und dafür hat er auch erst mal einen Denkzettel von uns bekommen, indem wir ihn nach Hause geschickt haben zu seinen Eltern, damit er wieder klar im Kopf wird."

Bader, der erklärte, noch nicht alle Details des Falls zu kennen, behielt sich weitere Maßnahmen gegen Gebhart, der von 2007 bis 2009 für den TSV 1860 gespielt hat, vor. Die Affäre kommt für den Club zur Unzeit. Nach der Entlassung von Trainer Michael Wiesinger sucht der Tabellen-17. noch immer nach einem neuen Coach. Als Favorit gilt mittlerweile Österreichs Nationaltrainer Marcel Koller, der mit seinem Team keine Chance mehr auf eine Qualifikation für die WM im kommenden Jahr in Brasilien hat. Bader wollte sich zur Trainersuche am Sonntagabend nicht konkret äußern.

 

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