1. FC Nürnberg Club: Prinzen bleibt auf der Trainerbank - vorerst

Interimstrainer beim Club: Roger Prinzen. Foto: dpa

 Der 1. FC Nürnberg hat seine Trainersuche immer noch nicht abgeschlossen. Gespräche mit Marcel Koller laufen. Roger Prinzen gegen Frankfurt auf der Bank.

Nürnberg - Auch ohne neuen Cheftrainer will der 1. FC Nürnberg seine Negativserie in der Fußball-Bundesliga beenden. „Die Mannschaft weiß, dass das Auftreten zuletzt sehr schlecht war und muss deshalb eine Reaktion zeigen“, sagte Interimscoach Roger Prinzen vor der Partie bei Eintracht Frankfurt am Samstag (15.30 Uhr).

Nach der Rückreise zahlreicher Nationalspieler von ihren Länderspielen konnte der 44 Jahre alte Aushilfscoach am Donnerstag das erste Mal mit dem kompletten Kader trainieren. Nach acht Partien in der Beletage wartet der Club immer noch auf den ersten Sieg. Zu personellen Gedankenspielen äußerte sich der nominelle U 23-Trainer zurückhaltend: „Jeder hat die Chance, sich in den Trainingseinheiten zu beweisen.“ Entscheidungen habe er mit Hinblick auf noch zwei zu absolvierende Übungseinheiten nicht getroffen.

Ob Robert Mak nach seiner Suspendierung nun in den Kader zurückkehren darf, ließ Prinzen offen. Definitiv vorerst keine Rolle spielen wird der ebenfalls suspendierte Mittelfeld-Routinier Hanno Balitsch. Zur andauernden Trainersuche wollten sich die Verantwortlichen am Donnerstag nicht äußern. Weiterhin gilt der bisherige österreichische Nationalcoach Marcel Koller als Kandidat. „Ich brauche noch Zeit, um die Entscheidung zu fällen. Ich werde mir alles genau ansehen. Nürnberg muss noch warten“, sagte der Schweizer und bestätigte damit indirekt eine Nürnberger Offerte.

 

0 Kommentare