1,2 Kilogramm aus dem Darknet Münchner Schüler (26) dealt mit Amphetamin

Auf dem Speicher lagerte der Schüler die Drogen in einem Kühlschrank. Foto: Thomas Frey Foto: dpa

Mehrere Monate haben ein Münchner Schüler und ein kroatischer Arbeitsloser mit Amphetamin aus dem Darknet gehandelt. Jetzt sind die beiden Täter aufgeflogen und sitzen in Untersuchungshaft.

 

München - Amphetamine direkt aus dem Darknet: Umfangreiche Ermittlungen haben die Münchner Polizei auf die Spur eines 26-jährigen deutschen Schülers und einen 26-jährigen kroatischen Arbeitslosen gebracht. Beide Männer hatten seit mehreren Monaten aus dem Darknet größere Mengen Amphetamin bestellt und damit einen schwunghaften Handel betrieben.

Nachdem die Münchner Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung beider Wohnungen der Tatverdächtigen veranlasst hatte, fanden die Beamten tatsächlich 1,2 Kilogramm Amphetamine, diverse Feinwaagen und Verpackungsmaterialien sowie weitere umfangreiche Beweismittel.

Schüler besaß neben Drogen auch ein Samurai-Schwert

Im Speicher der Wohnung des deutschen Schülers, in dem sich ein Großteil der zum Teil verkaufsfertig abgepackten Betäubungsmittel in einem Kühlschrank befanden, konnte außerdem griffbereit ein Samurai-Schwert aufgefunden werden. Aus diesem Grund wird sich der Schüler wegen bewaffnetem Handeltreibens in nicht geringer Menge von Betäubungsmitteln verantworten müssen.

Während der kroatische Arbeitslose bereits am Donnerstag in seiner Wohnung festgenommen werden konnte, wurde der Schüler an seiner Wohnanschrift zunächst nicht angetroffen. Er konnte erst nach weiteren Fahndungsmaßnahmen festgenommen werden und muss sich nun vor einem Richter verantworten.

 

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