Pöbelnder Passagier zwingt Ferienflieger zur Zwischenlandung

"Unter Beifall der anderen Passagiere" sei ein pöbelnder Fluggast aus der Kabine geholt worden, berichtet einer der Reisenden - seine Urlaubermaschine musste wegen des Störenfrieds in Portugal zwischenlanden. Dort beendete die Polizei die Schimpftiraden.
| dpa
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Frankfurt/Main - "Grund dafür war das ungebührliche Verhalten eines Gastes." Zuerst hatten Hessenschau.de und die Fuerteventura Zeitung berichtet. Die Zeitung beruft sich auf einen Leser, der in der Maschine saß. Der Pöbler soll Mitreisende auf Deutsch mit französischem Akzent angebrüllt haben: "Ihr seid doch alles Nazis!" Die Versuche des Kabinenpersonals, den Mann zur Vernunft zu bringen, seien vergeblich gewesen.

"Auch die Warnung des Kapitäns: 'Setzen Sie sich und geben Sie Ruhe bis Frankfurt, oder Sie sitzen innerhalb von zwei Stunden im Gefängnis', änderte nichts am Verhalten des Mannes im Alter von Anfang, Mitte 40", hieß es in der Zeitung. In Faro hätten Polizeibeamte den Krawallmacher "unter Beifall der anderen Passagiere" aus dem Flugzeug geholt. An Bord der Boeing befanden sich 201 Fluggäste. Sie kamen verspätet am Donnerstag kurz nach um 20.00 Uhr in Frankfurt an.

Erst am Freitag war der Fall einer Amerikanerin bekannt geworden, die Bundespolizisten am Frankfurter Flughafen als "beschissene deutsche Nazi-Polizei" ("fucking german nazi police") beschimpft hat. Die Frau muss sich auf ein Ermittlungsverfahren einstellen. Beamte hatten laut Behörde das Handgepäck der 49-Jährigen kontrolliert und mehr als die erlaubte Menge Kosmetik gefunden. Als sie die Frau darauf hinwiesen, rastete sie aus. Sie beschimpfte die Beamten öffentlich und nach dem Vorfall auch per Twitter als "Gauner in Uniform".

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