Zweieinhalb Jahre gesucht: Serieneinbrecher festgenommen

Nach gut zweieinhalbjähriger Fahndung ist ein Serieneinbrecher bei der Einreise nach Ungarn festgenommen worden. Der Mann soll für eine Serie von Wohnungseinbrüchen in ganz Deutschland, aber auch in der Schweiz verantwortlich sein, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Mittwoch mitteilte. Der 44-Jährige war Anfang Oktober bei der Einreise von Serbien nach Ungarn aufgrund eines Europäischen Haftbefehls festgenommen worden. Mittlerweile sei er ausgeliefert worden, am Mittwoch wurde Haftbefehl erlassen.
| dpa
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Blick auf die Handschellen eines Justizbeamten.
Blick auf die Handschellen eines Justizbeamten. © Friso Gentsch/dpa/Archivbild
Ingolstadt

Allein im Raum Landshut, Neustadt a. d. Donau, Kelheim, Ingolstadt und Pfaffenhofen a. d. Ilm werden ihm zwei Dutzend Taten von März 2015 bis Januar 2020 zugeschrieben. Bei den Einbrüchen seien Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von rund 30 000 Euro erbeutet worden, der Sachschaden wird auf rund 12 000 Euro beziffert.

Die Serie endete zunächst Anfang Februar 2018 bei einem Einbruchversuch in Ergolding. Als ein Zivilbeamter der Landshuter Polizei den Mann in der Nähe des Tatortes stellte, ging dieser mit einem Schraubenzieher auf den Beamten los und drohte, ihn umzubringen. Der Mann konnte unerkannt flüchten, allerdings wurde auf dem zurückgelassenen Schraubenzieher eine DNA-Spur gesichert, die identisch mit einem DNA-Muster von mehreren Tatorten im gesamten Bundesgebiet und in der Schweiz war. Die DNA konnte dem Mazedonier zugeordnet werden - und führte letztlich zu seiner Festnahme.

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