Zukunftsfonds verteilt weitere Corona-Hilfen im Grenzgebiet

Organisationen, Gemeinden und Vereine aus dem deutsch-tschechischen Grenzgebiet können noch bis Ende Juli Corona-Sonderfördermittel beantragen. Darauf machte eine Sprecherin des gemeinsamen Zukunftsfonds beider Staaten am Donnerstag aufmerksam. Ziel ist es, die negativen gesundheitlichen und sozialen Folgen der Pandemie abzumildern. Voraussetzung ist, dass die Aktivitäten nicht weiter als 30 Kilometer von der deutsch-tschechischen Grenze entfernt stattfinden. Ausgezahlt werden jeweils bis zu 8000 Euro.
| dpa
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Prag

Zahlreiche Projekte wurden bereits verwirklicht. Beispielsweise hat die Caritas-Sozialstation im niederbayerischen Böbrach Senioren versorgt. In Neusorg in der Oberpfalz wurden Sprachkurse für Flüchtlinge und Migranten angeboten. In Rodewisch im sächsischen Vogtlandkreis reagierte eine Musikschule mit Online-Konzerten auf die Vereinsamung älterer Menschen während der Pandemie.

Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds besteht seit 1997 und fördert gezielt Projekte, die Menschen aus den beiden Nachbarstaaten zusammenbringen sollen. Er wird von den Regierungen in Berlin und Prag finanziert.

© dpa-infocom, dpa:210603-99-849571/2

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