Zehn Millionen neue Bäume in Bayerns Wäldern gepflanzt

Rund zehn Millionen junge Bäume haben private und kommunale Waldbesitzer im vergangenen Jahr im Freistaat gepflanzt. Damit wurden etwa 5000 Hektar labile oder geschädigte Nadelwälder in widerstandsfähige Mischwälder umgebaut, wie das Forstministerium am Mittwoch in München mitteilte. Die Förderung weiterer zehn Millionen Bäumchen sei bereits für dieses Frühjahr beantragt. Im Staatswald wurden in den vergangenen Monaten ebenfalls überdurchschnittlich viele klimarobuste Setzlinge gepflanzt.
| dpa
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Ein Spaziergängerin geht auf einem schneebedeckten Waldweg.
Ein Spaziergängerin geht auf einem schneebedeckten Waldweg. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
München

Nur ein zukunftsfähiger, klimatoleranter Wald könne weiterhin seine unverzichtbaren Leistungen für Klimaschutz, Biodiversität und unsere Gesellschaft erbringen, betonte Ministerin Michaela Kaniber (CSU). Durch die Überarbeitung der entsprechenden Förderrichtlinie Anfang 2020 und der Bereitstellung von rund 80 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln im gleichen Jahr sei der Waldumbau spürbar beschleunigt worden. Der Umbau ist wichtig, weil Monokulturen besonders anfällig für Stürme oder Schädlinge wie den Borkenkäfer sind.

© dpa-infocom, dpa:210203-99-288105/2

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