Zahl der Muslime in Deutschland deutlich gewachsen

Die Zahl der Muslime in Deutschland ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Das geht aus einer Studie hervor, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) am Mittwoch in Nürnberg gemeinsam mit dem Bundesinnenministerium vorstellte. Demnach leben derzeit zwischen 5,3 und 5,6 Millionen Menschen muslimischen Glaubens in Deutschland, das entspricht einem Anteil von 6,4 bis 6,7 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Im Vergleich zur letzten Hochrechnung im Jahr 2015 ist die Zahl der muslimischen Religionsangehörigen um rund 900 000 Personen gestiegen.
| dpa
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Die Moschee in Penzberg mit blauer Glasfassade und einem filigranen Stahlminarett.
Die Moschee in Penzberg mit blauer Glasfassade und einem filigranen Stahlminarett. © Frank Mächler/dpa/Archivbild
Nürnberg

"Die muslimische Bevölkerungsgruppe ist im Zusammenhang mit der Zuwanderung aus muslimisch geprägten Ländern im Nahen und Mittleren Osten in den letzten Jahren vielfältiger geworden", sagte Bamf-Präsident Hans-Eckhard Sommer. "Die Analysen zeigen zudem, dass der Einfluss der Religion auf die Integration häufig überschätzt wird", sagte Sommer. Aspekte wie die Aufenthaltsdauer, Migrationsgründe oder die soziale Lage prägten den Integrationsprozess in einem weitaus größeren Ausmaß als die Religionszugehörigkeit.

© dpa-infocom, dpa:210428-99-386422/2

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