Zahl der Fahrradunfälle in Bayern erstes Halbjahr rückläufig

Die Zahl der Fahrradunfälle in Bayern ist im ersten Halbjahr deutlich zurückgegangen. Das gab Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag bekannt. Die Zahl sei um rund 15 Prozent auf etwa 7000 gesunken. Dies sei nach wie vor zu hoch, sagte der Minister. 23 Radfahrer seien bei Unfällen ums Leben gekommen, vier weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
| dpa
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Radfahrer fahren auf einem Radweg.
Radfahrer fahren auf einem Radweg. © Friso Gentsch/dpa/Symbolbild
Nürnberg

"Nach wie vor passieren viel zu viele schwere Radunfälle", sagte Herrmann. Häufigste Ursachen seien das Radeln entgegen der Fahrtrichtung, zu hohe Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss gewesen. In 40 Prozent der Fälle seien Radler allein am Unfall beteiligt gewesen. Vom Rest hätten die Radfahrer die Hälfte der Unfälle verursacht. Bei einer Schwerpunktkontrolle der Polizei sei aufgefallen, dass ein Drittel der Radler keinen Helm getragen habe.

Einen Trend sieht Herrmann in dem Rückgang im ersten Halbjahr nicht. Das Fahrrad gewinne als Fortbewegungsmittel an Bedeutung, die Zahl der Radler nehme zu. Damit stiegen tendenziell auch die Unfallzahlen. Im gesamten Jahr 2020 sei es zu 18.006 Unfällen mit verletzten Radfahrern gekommen, fast 2000 mehr als 2019.

Die bayerische Polizei reagiere mit dem vermehrten Einsatz von Fahrradstreifen - 600 Beamtinnen und Beamten seien auf Diensträdern, Pedelecs und E-Bikes unterwegs.

© dpa-infocom, dpa:210820-99-909008/2

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