Würzburg: Radioaktive Flüssigkeit in Industriegebiet ausgelaufen

Nach Angaben der Feuerwehr wurde keiner der vier Mitarbeiter der Speditionsfirma, die mit der Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren, verletzt. Auch für die Bevölkerung habe zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden.
| dpa
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Einsatzkräfte der Feuerwehr. (Symbolbild)
Einsatzkräfte der Feuerwehr. (Symbolbild) © Martin Dziadek/Imago Images
Würzburg

Ein Paket mit radioaktiver Flüssigkeit ist in einem Industriegebiet in Würzburg ausgelaufen. Die Feuerwehr sicherte das Paket ab, konnte an der Flüssigkeit aber keine Strahlung messen, wie ein Sprecher der Berufsfeuerwehr Würzburg nach dem Vorfall am Dienstag sagte.

Keiner der vier Mitarbeiter der Speditionsfirma, die mit der Flüssigkeit in Kontakt gekommen waren, wurde verletzt. Auch für die Bevölkerung habe zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden.

Der Inhalt des Pakets sei definitiv radioaktiv gewesen, sagte der Sprecher. Von der Flüssigkeit sei aber keine direkte Gefahr ausgegangen. Das Paket wurde in einem speziellen Fass gelagert und kann nun von seinem Empfänger abgeholt werden.

Wegen des möglichen Gefahrenstoffes rückte die Feuerwehr mit einem Trupp mit Schutzausrüstung an. An dem rund zwei Stunden dauernden Einsatz waren rund 50 Helfer beteiligt.

Um was es sich bei dem Paket und der Flüssigkeit genau handelte, konnte die Feuerwehr zunächst nicht sagen. Warum die Flüssigkeit ausgelaufen ist, war ebenfalls noch unklar. Ein Sprecher der Polizei sagte, es lägen keine Hinweise auf eine Straftat vor.

© dpa-infocom, dpa:210504-99-464128/2

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