Wirecard-Gesellschaften in Asien verkauft

Der Wirecard-Insolvenzverwalter hat mehrere Tochtergesellschaften des zusammengebrochenen Finanzdienstleisters in Asien und Australien verkauft. Dabei wurde ein hoher zweistelliger Millionenbetrag erzielt, wie am Freitag aus Finanzkreisen zu hören war. Der Insolvenzverwalter Michael Jaffé sprach von "substanziellen Zuflüssen" zur Insolvenzmasse, nannte aber keine konkreten Zahlen.
| dpa
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Das Logo des insolventen Finanzdienstleisters Wirecard ist am deutschen Firmensitz angebracht.
Das Logo des insolventen Finanzdienstleisters Wirecard ist am deutschen Firmensitz angebracht. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild
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Unter anderem geht es um Tochtergesellschaften auf den Philippinen, in Australien, Hongkong, Malaysia, Indonesien und Thailand. Durch die Verkäufe blieben rund 500 Arbeitsplätze erhalten, sagte ein Sprecher. Käufer ist der niederländische Investor Finch Capital. Noch stehen allerdings Genehmigungen der örtlichen Behörden aus. Der Wirecard-Gläubigerausschuss habe aber bereits zugestimmt, hieß es.

Die Verwertung der Wirecard-Reste schreitet damit weiter voran. In Europa sowie Nord- und Südamerika ist sie dem Sprecher des Insolvenzverwalters zufolge weitgehend abgeschlossen. In Asien stünden aber noch "signifikante" Tochtergesellschaften und Beteiligungen zur Verwertung an.

© dpa-infocom, dpa:210416-99-227023/2

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