Weniger Badetote, im August aber besonders viele Ertrunkene

Bayern mit seinen vielen Badestellen an Seen und Flüssen ist weiterhin Spitzenreiter bei den tödlichen Badeunfällen in Deutschland. Das gab die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft am Donnerstag in Bad Nenndorf bekannt. Allerdings ging die Zahl der Badetoten im Vergleich zum Vorjahr auch im Freistaat zurück - insgesamt starben in den ersten acht Monaten des Jahres 68 Menschen bei Badeunfällen - zwölf weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
| dpa
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DLRG-Übung auf dem Starnberger See, bei der ein Mann aus dem Wasser gerettet wird.
DLRG-Übung auf dem Starnberger See, bei der ein Mann aus dem Wasser gerettet wird. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild
Bad Nenndorf

Bundesweit starben in den ersten acht Monaten mindestens 329 Menschen bei Badeunfällen - 20 weniger als im Vorjahreszeitraum. Während der Sommer im Juni und Juli etwas verhaltener gewesen sei, seien im August mit 117 so viele Menschen ertrunken wie seit vielen Jahren nicht. Im Vorjahresmonat waren es 45. Zuletzt lag die Zahl der Ertrunkenen im Sommermonat August im Jahr 2003 höher - damals waren es 129.

"Sobald es heiß wird, gehen die Leute - oft zu sorglos - ins Wasser", warnte DLRG-Präsident Achim Haag. "Die Ursachen sind wie so oft Leichtsinn, Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit, eine zu hohe Risikobereitschaft und insbesondere das Schwimmen in unbewachten Gewässern." Weil zahlreiche Schwimmbäder coronabedingt geschlossen hatten, hätten sich viele Menschen Alternativen im Freien gesucht.

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