Weltwirtschaftsforum will Forschungszentrum einrichten

Das Weltwirtschaftsforum will ein Forschungszentrum für die vierte industrielle Revolution in München aufbauen. "Die Pläne sind auf gutem Weg. München kann die deutsche Antwort auf das Silicon Valley werden und gemeinsam mit Berlin die internationale Führungsrolle Bayerns und Deutschlands zum Thema Zukunft der Mobilität hervorheben", sagte der Chef des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag).
| dpa
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München

Mit vierter industrieller Revolution wird gemeinhin die Digitalisierung der industriellen Produktion durch moderne Informations- und Kommunikationstechnik bezeichnet.

Die Stiftung Weltwirtschaftsforum, die für das jährliche Spitzentreffen von führenden Wirtschaftsexperten, Politikern und Wissenschaftlern bekannt ist, unterhält bereits weltweit 14 Forschungszentren für die vierte industrielle Revolution. München wäre der erste Standort in der EU. Die Stadt sei "sehr geeignet", sagte Schwab, er habe bereits mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gesprochen: "Die Diskussion mit der bayerischen Staatskanzlei dazu war sehr positiv."

Die bisherigen Forschungszentren arbeiten laut "SZ" teilweise mit bis zu 80 Leuten - je ein Drittel kommt vom Weltwirtschaftsforum, aus Unternehmen und von staatlichen Einrichtungen.

© dpa-infocom, dpa:210526-99-752728/2

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