Weltraum-Startup Mynaric nimmt Serienproduktion auf

Nach langjährigen Vorarbeiten hat das bayerische Laserfunk-Startup Mynaric eine wesentliche Hürde genommen: Das Unternehmen eröffnete am Donnerstag eine erste Serienproduktionsanlage für seine Datenübertragungsgeräte via Laser. Ziel sind 2000 Geräte pro Jahr, wie das in Oberpfaffenhofen vor den Toren Münchens ansässige Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dabei sollen bis zu 200 neue Arbeitsplätze entstehen.
| dpa
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Oberpfaffenhofen

Mynaric ist eine Ausgründung aus dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum, das seinen größten Standort ebenfalls in Oberpfaffenhofen hat. Kundschaft sucht das bayerische Unternehmen hauptsächlich in den USA, wo die großen Techkonzerne ihre Datenübertragungskapazitäten stetig ausbauen.

Die Mynaric-Terminals nutzen für die Datenübertragung über bodennahe Satelliten, Flugzeuge oder Drohnen nicht herkömmlichen Funk, sondern Laserstrahlen. Die Mynaric-Chefetage hofft auf rege Nachfrage, da die weltweit übertragene Datenmenge jährlich zunimmt, der herkömmliche Funk aber allmählich an Kapazitätsgrenzen stößt. "Wir befinden uns an der Schwelle zum Industriezeitalter dieser Technologie", erklärte Vorstandschef Bülent Altan.

© dpa-infocom, dpa:210617-99-36689/2

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