Weltkriegsbomben in Ansbach und Mühldorf werden entschärft

Die Funde zweier Weltkriegsbomben in Ansbach und Mühldorf am Inn haben am Donnerstag in beiden Städten großangelegte Evakuierungen nötig gemacht. Im mittelfränkischen Ansbach begann ein Expertenteam am Vormittag mit der Entschärfung. Im Einsatz seien rund 370 Helfer, darunter fast 130 Feuerwehrleute, teilte die Stadt Ansbach mit. Rund 2700 Anwohner hatten zuvor ihre Häuser verlassen müssen, zudem musste eine unbekannte Zahl von Beschäftigten die umliegenden Büros räumen.
| dpa
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Feuerwehrleute stehen zusammen, um den Einsatz zu besprechen.
Feuerwehrleute stehen zusammen, um den Einsatz zu besprechen. © David Inderlied/dpa/Symbolbild
Fürth

Im oberbayerischen Mühldorf am Inn sollte die Entschärfung am Mittag beginnen. Die 500-Kilogramm-Bombe war bei Sondierungsarbeiten in einem Neubaugebiet gefunden worden. Am späten Vormittag wurde nach Angaben des Landratsamtes mit der Räumung des Bahnhofs begonnen. Betroffen waren rund 3800 Menschen in einem Radius von einem Kilometer um den Fundort. Der Bahnverkehr sollte gegen Mittag eingestellt und Geschäfte geschlossen werden.

Erst am Mittwoch hatte sich eine Bombenentschärfung im mittelfränkischen Fürth bis zum späten Abend hingezogen, da ein Zünder nicht entfernt werden konnte. Wegen der Bombenentschärfung hatten rund 1600 Menschen ihre Wohnungen und Arbeitsplätze verlassen. Die 225 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war bei Bauarbeiten im Stadtteil Hardhöhe entdeckt worden.

© dpa-infocom, dpa:211104-99-863987/3

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